WeltTrends 190

Populismus im Süden

Potsdam, 26.07.22. Autoritäre Lösungen sind auch heute eine weit verbreitete politische Antwort auf die sozialen und politischen Herausforderungen. Unser Thema gibt detaillierte Einblicke in aktuelle Entwicklungen des Autoritären in Asien, Afrika und Lateinamerika – Länderbeispiele, die generelle Tendenzen sichtbar machen, welche heute vielfach mit dem Begriff des Populismus erfasst werden. Eine besondere Rolle spielt hier die Türkei, wo mit der AKP die erste rechtspopulistische Partei eine parlamentarische Mehrheit erlangte.

Mit dem Balanceakt Ankaras im Ukrainekrieg setzen sich unsere Autorinnen Zuhal Yeşilyurt Gündüz und Birgül Demirtaş auseinander. In einer weiteren Analyse verfolgt der Afghanistan-Experte Thomas Ruttig die Entwicklung in dem seit der Machtübernahme durch die Taliban vergangenen Jahr. Unklar bleibe, welche Debatten bei ihnen hinter den Kulissen laufen. Offenbar wollen auch die Gemäßigteren keine Spaltung riskieren.

Im WeltBlick geht es um die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen in Kolumbien und Dänemarks neue Politik im Ostseeraum. Das Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit im September steht vor wichtigen Entscheidungen, wie Vladimir Norov, amtierender Außenminister Usbekistans im Gespräch deutlich machte.

Vor wenigen Tagen erhielten wir die Nachricht, dass der Mitbegründer dieser Zeitschrift, Prof. Dr. Claus Montag, verstorben ist. Herausgeber und Redaktion trauern um einen hochgeschätzten Kollegen und guten Freund, der von Beginn an das Projekt WeltTrends mit großem Engagement mitgetragen hat.

WeltTrends 190
Populismus im Süden
WeltTrends, Potsdam 2022
ISBN 978-3-947802-89-0
ISSN 0944-8101

72 Seiten

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