WeltTrends 173

Feministische Politik in der Pandemie

Potsdam, 02.03.21. Welches sind die geschlechtsspezifischen Auswirkungen der Pandemie? Wie zeigen sie sich – vom Privaten bis hin zur nationalen und internationalen Politik? Damit beschäftigen sich die Autorinnen im Thema. Die Beiträge verdeutlichen, wie eine von feministischen Prinzipien geleitete Politik, etwa in Neuseeland, den Umgang mit der Pandemie positiv beeinflusste und wie sie zu einer besseren Post-COVID-19-Welt beitragen kann. Demgegenüber hat ein autoritäres Regime wie in der Türkei eine negative Wirkung und lässt Frauen aus den Medien verschwinden, wie Birgül Demirtaş und Gastherausgeberin Zuhal Yeşilyurt Gündüz nachweisen.

Wie steht es in den USA um das Erbe Donald Trumps, was kann Präsident Biden tun? Darum geht es im WeltBlick von Roland Benedikter und im Interview mit der feministischen Theoretikerin Cynthia Enloe. Eine Bilanz der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im 2. Halbjahr 2020 ziehen Vladimir Handl und die AutorInnen der tschechischen Studiengruppe „Deutsche Außenpolitik“, während Ekrem Eddy Güzeldere auf die schwierigen Beziehungen EU-Türkei eingeht.

Die Illusionen und Realitäten der westlichen Politik des „Regime Change“ analysiert Walter Schilling, ehemaliger deutscher Militärattaché in Moskau. Sein Fazit: Es ist höchste Zeit, der Diplomatie eine neue Chance zu geben, die gewachsenen Realitäten anzuerkennen und einen „modus vivendi“ in den wichtigsten Streitfragen anzustreben.

WeltTrends 173
Feministische Politik in der Pandemie
WeltTrends, Potsdam 2021
ISBN 978-3-947802-60-9
ISSN 0944-8101

72 Seiten

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