WeltTrends 166: Bewegtes Lateinamerika

WeltTrends 166 | August 2020

Bewegtes Lateinamerika

Potsdam, 30.07.20. Eigentlich ist Lateinamerika immer in Bewegung – „revolutionärer Auf-schwung“ in den 1960er Jahren, dann der Rückschlag in Chile. In den 1990er Jahren waren Brasiliens Lula und Venezuelas Hugo Chavez die neuen Ikonen. Im Thema schreibt Achim Wahl vom Pendel als Metapher für die politischen Bewegungen in dieser Region, die jedoch weder sozial noch politisch ein homogener Raum ist. Zu den neueren Trends gehören sowohl die verstärkten Massenproteste als auch die Stärkung der politischen Konservativen. Als wichtige Protestfaktoren sieht Günther Maihold (SWP) Ungleichheit, Misstrauen, Korruption. Für ihn stellt sich die Frage, ob es zu einer Erneuerung der Demokratie kommt oder ob die vielfältigen Proteste „verpuffen“, nicht zuletzt als Folge der Corona-Pandemie, die in der Region ihr Epizentrum hat.

Mit der Coronakrise beschäftigt sich der WeltBlick – ob in Spanien, dessen Gesundheitssys-tem bis zum vergangenen Jahr als sehr effizient galt, wie auch mit den Maßnahmen Chinas zur Bekämpfung der Pandemie. Standen im ersten Teil des Interviews mit dem Politologen Herfried Münkler Probleme der Weltordnung im Mittelpunkt (WeltTrends, Mai 2020), geht es nun im zweiten Teil um die Außenpolitik, darunter das Verhältnis zwischen Interessen und Werten. In der Historie wird ein Prozess dokumentiert, der von großer Tragweite für die Menschheit war: Während der Potsdamer Konferenz vor 75 Jahren traf US-Präsident Truman die Entscheidung über den Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki.

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Veröffentlicht in WeltTrends Journal.