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PAD 2026 – Deutschland und der Wandel des Internationalen Systems

November 7 @ 10:00 - 16:00

Das 21. Jahrhundert mit seinen nicht endenden Kriegen, forcierter und Gewalt getriebener Expansion des Kapitalismus und sich beschleunigender Aufrüstung scheint ein Wiedergänger des beginnenden 20. Jahrhunderts zu sein. Während US-Präsident Trump bemüht ist, eine hegemoniale Position der USA auf für Freund und Feind unberechenbare Weise neu zu befestigen, will der russische Präsident Putin eine relevante internationale Stellung Russlands bewahren. EU-Europa hat in den großen Fragen der Weltpolitik wenig zu melden. Die relative Stärke Trump-Amerikas erweist sich jedoch als mit dem Irankrieg geopolitisch und strategisch sichtlich reduziert, wie die Russlands durch den Ukraine-Krieg.

Im PAD26 wird es um die Herausforderungen für die deutsche Außenpolitik in der sich wandelnden Welt gehen. Dabei werden folgende Schwerpunkte behandelt: der Zustand der NATO im Angesicht von Trumps Politik, die rüstungs- und militärpolitische Entwicklung von EU und westeuropäischer NATO, das Spannungsfeld zwischen Re-Nationalisierung und Globalisierung sowie das Anwachsen des populistischen Bellizismus, den die selbsternannte „politische Mitte“ voller Eifer betreibt. Wir wollen friedenspolitische Alternativen zur deutschen Politik diskutieren.

Wir laden herzlich zur Teilnahme an der Debatte ein. Schriftliche Diskussionsbeiträge zum Thema sind auch über den Kreis der Referentinnen und Referenten hinaus möglich. Bitte mit dem WeltTrends-Institut abstimmen: crome.institut@welttrends.de.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnahmeplätze sind begrenzt.

Datum: 7. November 2026
Uhrzeit: 10.00 bis 16:00 Uhr
Ort: AWO-Kulturhaus Babelsberg, Karl-Liebknecht-Straße 135, 14480 Potsdam

Ablauf:

10.00 – 11.30 Uhr Panel 1 Deutschland und die weltpolitischen Entwicklungen

Risiken der geopolitischen Lage und ihre Folgen für die deutsche Außenpolitik
Erich Vad, Brigadegeneral a.D.

Diskussion zum Panel

11.50 – 13.30 Uhr Panel 2 Deutschland im internationalen Staatensystem

Deutschland in den internationalen Beziehungen
Ingar Solty, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Sprache finden: Kann es einen Dialog im Krieg geben?
Kerstin Kaiser, bis 2022 Leiterin des Auslandsbüros der Rosa- Luxemburg-Stiftung in Moskau

Diskussion zum Panel

14.00 – 15.30 Uhr Panel 3 Kriegsertüchtigung und Medien

Feindbilder und Freundbilder und die Rolle der Medien
Sabine Schiffer, Institut für Medienverantwortung

Diskussion zum Panel

15:30 – 16:00 Abschlussdiskussion

 

Die Beschreibung und Inhalt der Konferenz können Sie hier herunterladen.
Das Plakat zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

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