WeltTrends

Das außenpolitische Journal

Seit 1993 diskutiert WeltTrends als eine deutschsprachige Zeitschrift für internationale Politik globale Entwicklungen und Herausforderungen der deutschen Außenpolitik im 21. Jahrhundert. Das Journal WeltTrends erscheint seit 2015 im monatlichen Rhythmus. Jede Ausgabe ist einem Schwerpunktthema gewidmet. Hinzu kommen Analysen, Länderstudien, Interviews und Buchbesprechungen. Zu den Themen gehören Machtverschiebungen in den internationalen Beziehungen, Klimapolitik, Abrüstung, die Europäische Union, die Rolle Chinas sowie Entwicklungen regionaler Politik (Naher Osten, Asien, Südamerika, Afrika). WeltTrends ist politisch unabhängig, finanziell eigenständig und wird von führenden sozialwissenschaftlichen Literaturdiensten weltweit indexiert.

Ernährung garantiert?

WeltTrends 84 Mai/Juni 2012

Alle Menschen haben elementare Gemeinsamkeiten: Um zu überleben, müssen sie atmen, trinken – und essen. Ist Ernährung garantiert? Die Diskussion über globale Ernährungssicherung führte Jahrzehnte lang ein Schattendasein. Nun erfährt die Agrarwirtschaft eine Renaissance. Ob dies den Hungernden zugute kommen wird, ist fraglich: Immer mehr Produkte sollen nicht nur den Energiebedarf der Menschen, sondern den der Maschinen decken. Im Thema diskutieren Experten die Möglichkeiten und Risiken der veränderten Wertschätzung der Landwirtschaft.

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Arabische Brüche

WeltTrends 83 März/April 2012

Vor einem Jahr begann mit der Jasmin-Revolution in Tunesien der Arabische Frühling. Die versiegelte Zeit wurde aufgebrochen. In einigen Ländern vollzogen sich Regimewechsel, in anderen wurden Demonstrationen mit Panzern platt gewalzt. Was ist seitdem erreicht worden? WeltTrends zieht eine erste Bilanz, die sachlich und zwiespältig ist. Sie zeigt Erfolge, ohne zu beschönigen. Probleme werden sichtbar gemacht, aber auch Wege zu ihrer Lösung. Ein Fazit zielt auf Europa: Wir müssen zu einem neuen, partnerschaftlichen Verhältnis mit den sich wandelnden arabischen Nationen finden!

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Autoritarismus Global

WeltTrends 82 Januar/Februar 2012

Entgegen vieler Erwartungen der Politikwissenschaft und des gehobenen Feuilletons aus den frühen 1990er Jahren scheint sich der autoritäre Regimetyp durchzusetzen. Antworten, die politische Regime auf alte und neue Herausforderungen geben, sind immer weniger demokratischer und immer mehr autoritärer Natur. Wir analysieren diesen WeltTrend: von Lateinamerika und Ostasien über Russland und den Nahen Osten bis in die Mitte Europas.

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Atomare Abrüstung

WeltTrends 81 November/Dezember 2011

Obamas Rede im Prager Frühling 2009 sollte ein neuer Startschuss für die atomare Abrüstung sein. Im Winter 2011 herrscht Ernüchterung. Die Hoffnung auf eine atomwaffenfreie Welt hat sich nicht erfüllt. Neben kleinen Etappenerfolgen sind sogar Aufrüstungstendenzen zu verzeichnen, zwanzig Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges. Doch die Forderung nach Global Zero steht im politischen Raum. Weitere Themen: Spannungen zwischen der Türkei und Israel, Austausch zwischen China und Deutschland sowie die Zukunft des transatlantischen Verhältnisses.

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Japan in der Katastrophe

WeltTrends 80 September/Oktober 2011

Die verheerenden Erdbeben im März 2011 erschütterten nicht nur Japan, sie erschütterten die Welt. Das Reaktorunglück von Fukushima weckte düstere Erinnerungen an Tschernobyl. Wie mit der Katastrophe umgehen? Weitere Themen: Europa macht die Eurokrise zu schaffen, Werner Weidenfeld plädiert für ein politisches Projekt Europa. Berlins Große Politik im Fall Libyen analysiert Gunther Hellmann. Zudem ein aktuelles Interview mit dem Generaldelegierten Palästinas in Deutschland.

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Rohstoffpoker

WeltTrends 79 Juli/August 2011

Die Einsätze erhöhen sich. Player wie China mischen die Karten am Tisch des globalen Rohstoffpokers neu. Deutschland nimmt die Herausforderung an und verändert seine Strategie. Experten und Kritiker dieser Neuausrichtung kommen zu Wort. Ohne die Einbeziehung der geopolitisch entscheidenden Mitspieler Zentralasien und Russland können die Karten aber nicht aufgedeckt werden. Weitere Themen sind die Intervention in Libyen aus kosmopolitischer Perspektive, die höchst umstrittene Verfassungsänderung in Ungarn und die Frage nach der Zukunft des Nahostkonflikts angesichts des Arabischen Frühlings.

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Polen regiert Europa

WeltTrends 78 Mai/Juni 2011

Am 1. Juli übernimmt Polen die EU-Ratspräsidentschaft. Es ist eine Chance, sich als europapolitischer Akteur zu profilieren. Im Thema werden Prioritäten und Herausforderungen der polnischen Ratspräsidentschaft – das künftige EU-Budget, die Östliche Partnerschaft, die Beziehungen zu Russland – klar benannt und analysiert. Weitere Schwerpunkte in dieser Ausgabe: Japan nach der Atomkatastrophe, die panarabische Revolution und die Lage in Israel.

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Fremde Bürger

WeltTrends 77 März/April 2011

Wie werden Fremde zu Bürgern? Unsere Autoren erweitern die oft polemisch geführte Integrationsdebatte. Dies gilt sowohl geografisch als auch kulturell. Von Australien über Bahrain bis nach Kanada reichen die Beispiele. Die Renaissance des Bürgers und urbane Toleranz bilden den gedanklichen Rahmen. Ein weiterer Schwerpunkt: Die Aufstände in Nordafrika und Arabien markieren eine Zeitenwende. Im WeltBlick analysieren unsere Autoren - u.a. Alfred Stepan und Juan Linz - Auslöser und mögliche Konsequenzen - sowohl regional als auch global.

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Herausforderung Eurasien

WeltTrends 76 Januar/Februar 2011

Im Osten was Neues: Seit zehn Jahren gibt es die Shanghai-Gruppe. Für die Geschichtsschreibung ein winziger Zeitraum. Welchen Platz die Organisation in Geschichtsbüchern einnehmen wird, ist ungewiss. Die strategische Bedeutung, die Entscheidungsprozesse sowie die Ziele der Gruppe sind bislang nicht konturscharf einzuschätzen gewesen. Im Thema untersuchen Kenner der SCO die Interessen der Akteure, vor allem jene Chinas und Russlands. Sie werfen einen Blick auf die geostrategische Relevanz Zentralasiens und machen auf das kritische Verhältnis zwischen der Allianz und den USA aufmerksam.

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Exit Afghanistan

WeltTrends 75 November/Dezember 2010

Den Krieg um Afghanistan hat der Westen verloren - wieder einmal. Die Frage des Abzugs aus dem Land am Hindukusch bestimmt die außen- und sicherheitspolitische Agenda, nicht nur in Washington D.C. und Berlin. Ziel ist, die gescheiterte Intervention möglichst glimpflich enden zu lassen: “Exit Afghanistan” - aber wie? Im Thema diskutieren Kenner der Region und außenpolitische Experten die Ausgangslage des Afghanistan-Komplexes und analysieren Abzugsstrategien: klar, präzise und mit dem Mut zur wohlgesetzten Pointierung.

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