WeltTrends

Das außenpolitische Journal

Seit 1993 diskutiert WeltTrends als eine deutschsprachige Zeitschrift für internationale Politik globale Entwicklungen und Herausforderungen der deutschen Außenpolitik im 21. Jahrhundert. Das Journal WeltTrends erscheint seit 2015 im monatlichen Rhythmus. Jede Ausgabe ist einem Schwerpunktthema gewidmet. Hinzu kommen Analysen, Länderstudien, Interviews und Buchbesprechungen. Zu den Themen gehören Machtverschiebungen in den internationalen Beziehungen, Klimapolitik, Abrüstung, die Europäische Union, die Rolle Chinas sowie Entwicklungen regionaler Politik (Naher Osten, Asien, Südamerika, Afrika). WeltTrends ist politisch unabhängig, finanziell eigenständig und wird von führenden sozialwissenschaftlichen Literaturdiensten weltweit indexiert.

WeltTrends 168: 30 Jahre Berliner Außenpolitik

WeltTrends 168 | Oktober 2020

30 Jahre Berliner Außenpolitik

Die kritische Begleitung deutscher Außenpolitik gehört seit dem Start im Jahre 1993 zum Markenkern von WeltTrends. Im Thema ziehen Autoren aus sieben Ländern Bilanz. Diese Debatte wird fortgesetzt. Im WeltBlick geht es um die Hagia Sophia und die neo-osmanische Politik des türkischen Präsidenten wie auch um die Lage in der Elfenbeinküste. In der Analyse diskutiert Yann Wernert die aktuelle deutsche Rohstoffstrategie. Im Forum gibt es bedenkenswerte Fragen zur „Causa Navalny“.

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WeltTrends 167: Nukleare Strategien kontrovers

WeltTrends 167 | September 2020

Nukleare Strategien kontrovers

Im Thema geht es um neue Ideen zur Rüstungskontrolle, Debatten in Russland, Chinas Positionen, Trumps Rüstungskontrollpolitik und Macrons Abschreckungskonzept. Probleme des Westbalkans und der Syrienpolitik der EU werden im WeltBlick diskutiert. Welche Folgen hatte die Konferenz von San Remo 1920 für den Nahen Osten? Dazu Angelika Timm in der Historie. Scheitert der Multilateralismus angesichts Corona-Pandemie? Das fragt Delphine Deschaux-Dutard in der Analyse. Im Kommentar meint Rolf Mützenich, SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag, dass die von Deutschland und der NATO praktizierte „nukleare Teilhabe“ ein überholtes Konzept ist.

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WeltTrends 166: Bewegtes Lateinamerika

WeltTrends 166 | August 2020

Bewegtes Lateinamerika

Lateinamerika ist immer in Bewegung. Das Pendel ist deshalb die Metapher für die Entwicklungen in dieser Region. Heute sehen wir sowohl verstärkte Massenproteste als auch das Anwachsen der politischen Rechten. Die Frage ist, ob es zu einer Erneuerung der Demokratie kommt oder die vielfältigen Proteste „verpuffen“. Im WeltBlick geht es um COVID-19: in Spanien und in China. Im Interview spricht Herfried Münkler über deutsche Außenpolitik und deren Interessen und Werte. Während der Potsdamer Konferenz vor 75 Jahren entschied US-Präsident Truman über den Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki. In der Historie wird dieser Prozess dokumentiert.

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WeltTrends 165: Nachhaltig bis 2030?

WeltTrends 165 | Juli 2020

Nachhaltig bis 2030?

Die Agenda der Vereinten Nationen

„Global denken, lokal handeln“ – der Leitspruch der Nachhaltigkeitsdebatte hat an Aktualität nichts eingebüßt. Das globale Denken hat dabei durchaus sichtbare Ergebnisse geliefert: die 17 Ziele zur nachhaltigen Entwicklung (SDGs) liefern die Blaupause für einen ambitionierten Umbau der gesellschaftlichen Strukturen. Beim lokalen Handeln stauen sich jedoch die Probleme. Die Zwischenbilanz dieser Agenda der Vereinten Nationen fällt mau aus, Änderungen finden zu zögerlich statt. Ob die regelmäßige Berichterstattung die Verantwortlichen aufrüttelt, ob einzelne Vorreiter die Transformation beschleunigen?

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WeltTrends 164: Umbrüche in Eurasien

WeltTrends 164 | Juni 2020

Umbrüche in Eurasien

In den Debatten um eine neue Weltordnung kommt dem Raum zwischen Lissabon und Wladiwostok eine besondere Bedeutung zu. Als „eurasischer Raum“ steht er im Fokus sowohl unterschiedlicher Akteure der globalen Politik als auch strategischer Debatten in vielen Ländern, einschließlich Deutschlands. Chinas „Neue Seidenstraße“-Initiative und die Diskussionen dazu sind ein Beispiel des Ringens um diesen Raum. Angesichts der wirtschaftlichen und institutionellen Dynamiken einerseits und der vorhandenen politischen und militärischen Differenzen andererseits hat die Neuordnung Eurasiens erheblichen Einfluss auf die globale internationale Lage.

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WeltTrends 163: Brüsseler Dynamiken

WeltTrends 163 | Mai 2020

Brüsseler Dynamiken

Die Bewältigung der europäischen Coronakrise bleibt in der alleinigen Verantwortung der Mitgliedstaaten und damit ihrer sichtbar unterschiedlichen Möglichkeiten. Für die Veränderung eines solchen Zustandes hatten die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union bei den Wahlen zum Europäischen Parlament noch ein „unklares“ Mandat erteilt. WeltTrends 163 zeigt Schwierigkeiten und Gestaltungspotenzial der bisherigen europäischen Politik auf. Inwieweit die Analyse dieses Zusammenhangs auch nach der Krise Bestand hat, wird die neue Realität zeigen.

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WeltTrends 162: Kernwaffen außer Kontrolle?

WeltTrends 162 | April 2020

Kernwaffen außer Kontrolle?

Die nukleare Rüstungskontrolle ist heute in Gefahr: Die USA kündigten 2002 den ABM-Vertrag und mit dem Rückzug der Trump-Administration endete im vergangenen Jahr der INF-Vertrag. Auch das letzte Abkommen, das die nuklearen Arsenale Russlands und der USA noch begrenzt – der New-START-Vertrag – steht vor dem Aus. Beide Mächte forcieren die Modernisierung ihrer Raketenkernwaffen, die anderen Kernwaffenstaaten folgen.

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WeltTrends 161: Frauen und Frieden

WeltTrends 161 | März 2020

Frauen und Frieden

Sind Frauen in einer Gesellschaft Männern untergeordnet oder werden sie diskriminiert, ist die Wahrscheinlichkeit für Gewalt und Krieg deutlich erhöht. Je gleichberechtigter die Geschlechter sind, so der Umkehrschluss, desto friedlicher ein Land. Daraus ergibt sich die Forderung, „Geschlecht“ als maßgeblichen Einflussfaktor bei der Ausgestaltung nationaler Friedens- und Sicherheitsstrategien einzubeziehen. Das Begründen und Bekräftigen dieser Forderung ist weiterhin notwendig, auch wenn bereits vor 20 Jahren mit der Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrates die politischen Richtlinien für eine geschlechtersensible Friedens- und Sicherheitspolitik völkerrechtlich bindend verabschiedet wurden.

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WeltTrends 160: Italiens Abstieg

WeltTrends 160 | Februar 2020

Italiens Abstieg

Erst mit seiner nationalstaatlichen Einigung entwickelte sich Italien wirtschaftlich rasant. Im Verlauf nur eines Jahrhunderts wuchs es zu einer großen Volkswirtschaft heran. Besondere nationale Wege bilden hierfür oft die Basis. Außenpolitisch setzt Italien seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf eine feste Einbindung in die westlichen Bündnissysteme und die europäischen Integrationsprozesse. Seine zugleich angestrebte Mittlerrolle zwischen Konfliktparteien verleiht Italien international eine hohe Reputation und macht das durch zahllose Regierungskrisen innenpolitisch instabile Land dann doch wieder zu einem Faktor internationaler Stabilität.

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WeltTrends 159: Unter Kontrolle? Militär & Politik

WeltTrends 159 | Januar 2020

Unter Kontrolle? Militär & Politik

Es gab Zeiten, in denen gerade in das Militär viel Hoffnung auf (sozialen und politischen) Fortschritt gesetzt wurde. Sie galten als „Modernisierer“ und scheiterten dann doch kläglich. Die dauerhafte Abschaffung des Militärs ist nirgends gelungen. Im Gegenteil: Die Ausgaben für Rüstung steigen, global und auch hierzulande. Wenn wir denn eine Armee haben, dann müssen wir uns auch fragen, wie diese in unserem System funktionieren soll. Und angesichts der Spezifik dieses sozialen Verbandes – das Monopol der institutionalisierten Gewalt – muss gefragt werden, wie wir, die zivile Gesellschaft, „die Wächter“ kontrollieren können.

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