WeltTrends Thesis

Wir veröffentlichen Ihre Abschlussarbeit

Die Reihe WeltTrends Thesis bietet die Möglichkeit, Ihre Qualifikationsschrift aus dem Bereich der Politikwissenschaft zu veröffentlichen. Wir publizieren Ihre Abschlussarbeit – ob Magister-, Diplom- oder Masterarbeit – zu moderaten Kosten und mit fachkundiger Betreuung.

Sie haben Monate am Schreibtisch gerungen, um mit Ihrer akademischen Abschlussarbeit etwas Lesenswertes zu verfassen. Monate harter Arbeit stecken im Text, die Gutachter sind des Lobes – und dann verstaubt Ihre sehr gute Arbeit nach der Begutachtung in Hinterzimmern der Universitätsverwaltung. Aus Ihrer Abschlussarbeit kann mehr gemacht werden! Seit über zwanzig Jahren veröffentlichen wir Bücher, kompetent und in ansprechender Gestaltung – warum nicht auch Ihres? Verleger der Reihe ist der renommierte Universitätsverlag Potsdam – und der sorgt dafür, dass Ihr Text sowohl in Druckfassung als auch online veröffentlicht wird!

Interessiert? Was es zu beachten gilt, welche Voraussetzungen vorliegen müssen und alles Weitere erfahren Sie vom Herausgeber der Reihe, Prof. Dr. habil. Jochen Franzke ().

Anne Klinnert: Die Politik Deutschlands gegenüber Zentralasien, Cover

Thesis 19

Die Politik Deutschlands
gegenüber Zentralasien

Deutschland und die EU wenden sich verstärkt Zentralasien zu. Nicht zuletzt, weil hier energetische und mineralische Rohstoffe lagern. Welche nationalen Außenpolitiken verfolgen die Mitgliedstaaten der EU gegenüber Zentralasien? Kann daraus ein gemeinsames europäisches Vorgehen abgeleitet werden oder dominiert die deutsche Position gar die europäische? Welche anderen Interessen hat Europa an der Region? Am Beispiel der deutschen Außenpolitik gegenüber Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan wird diesen Fragen nachgegangen.

Peter Becker/Alexander Kopp: Transformationsziel Demokratie. Zivilgesellschaft und Dezentralisierung in Kamerun, Cover

Thesis 18

Transformationsziel Demokratie

Zivilgesellschaft und Dezentralisierung in Kamerun

Kamerun gehört derzeit zu den stabilsten Staaten Afrikas. Demnächst wird der alternde Staatspräsident Biya seinen Abschied von der politischen Bühne nehmen. Findet damit ein autokratisches, korruptes Regime sein Ende und macht Platz für ein demokratisches Gesellschaftsmodell? Anhand der Ergebnisse der Transformationsforschung untersuchen die Autoren Chancen für einen demokratischen Wandel in Kamerun. Dabei werden insbesondere die Einflüsse internationaler Geber auf die Demokratieförderung und die Dezentralisierung einer kritischen Analyse unterzogen.

Soft Power und Militär: Eine Untersuchung zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr

Thesis 17

Soft Power und Militär

Eine Untersuchung zum Afghanistan-Einsatz
der Bundeswehr

Soft Power ist heute ein einflussreiches Konzept – in der Politologie, aber auch in der Politik selbst. Dabei bleibt es theoretisch und praktisch umstritten. In der Praxis wird das Konzept instrumentalisiert, um außenpolitisches Handeln von militärischem und wirtschaftlichem Druck positiv abzugrenzen. Unklar ist, wie Soft Power in militärischen Kontexten funktionieren kann. Anhand des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr wird dieses Verhältnis analysiert und eine eigene Definition von Soft Power entwickelt.

Free trade and absolute and comparative advantage

Thesis 16

Free trade and absolute and comparative advantage

This thesis deals with two theories of international trade: the theory of comparative advantage, which is connected to the name David Ricardo and is dominating current trade theory, and Adam Smith’s theory of absolute advantage. Both theories are compared and their assumptions are scrutinised. The former theory is rejected on theoretical and empirical grounds in favour of the latter. On the basis of the theory of absolute advantage, developments of free international trade are examined, whereby the focus is on trade between industrial and underdeveloped countries.

Thesis 15

Die EU-Nachbarschaftspolitik als Instrument externer Demokratieförderung

Seit 2004 versucht die EU mit der Europäischen Nachbarschaftspolitik demokratische Werte in ihre Nachbarländer zu exportieren. Als außenpolitisches Instrument bietet die Nachbarschaftspolitik eine Alternative zur Erweiterungspolitik. Die Studie analysiert Externalisierung, Sozialisierung und Imitation als Mechanismen des Europäisierungsprozesses und untersucht im Rahmen einer empirischen Prozessanalyse am Beispiel der Ukraine, welche der von der Europäischen Union angewandten Mechanismen den größten Erfolg für eine Normenadaption bedeuten.

Thesis 14

Der EU-Verfassungsvertrag und die Positionen linker Parteien

Die Debatte zum europäischen Verfassungsvertrag zwang alle linken Parteien in einer erstmalig geführten transnationalen Debatte, ihre Haltung zur EU-Mitgliedschaft des eigenen Landes und zum Verfassungsvertrag zu bestimmen. Die Arbeit untersucht und bewertet detailliert die Positionen zum Vertrag über eine Verfassung für Europa jener Parteien, die im Europäischen Parlament der "Konföderalen Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke" (GUE/NGL) angehören.

Thesis 13

Strategische Aspekte deutscher Weltraumsicherheitspolitik

Deutschland hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem bedeutenden sicherheitspolitischen Akteur im Weltraum entwickelt. Am 1. Dezember 2010 stellte die Bundesregierung die deutsche Raumfahrtstrategie vor. Der Politikwissenschaftlier Cornelius Vogt analysiert die strategischen Aspekte deutscher Weltraumsicherheitspolitik.

Thesis 12

Rechtspopulistische Parteien in Regierungsbildungsprozessen

Warum entscheiden sich etablierte Parteien und Rechtspopulisten für eine bestimmte Konstellation? Welche Probleme traten durch den rechtspopulistischen Charakter bei der Regierungsbildung auf? Welche Alternativen gibt es? Mit einem vergleichenden Ansatz werden die Regierungsbildungsprozesse nach drei Wahlen zu nationalen Parlamenten im Jahr 2010 in Belgien, den Niederlanden und Schweden analysiert.

Thesis 11

Die Rolle der Afrikanischen Union in den Regionalkonflikten von Somalia und Sudan

Yann Wernert analysiert die Rolle der Afrikanischen Union im Rahmen von Regionalkonflikten in Afrika. Dabei wird insbesondere Wert auf die konkrete Vorgehensweise der Afrikanischen Union in den Konflikten gelegt. Untersucht wird der Bürgerkrieg in Somalia sowie die Versuche seitens der internationalen Gemeinschaft, eine stabile politische Ordnung aufzubauen. Ebenfalls analysiert wird der Darfur-Konflikt im Sudan und die Möglichkeiten, den regelmäßig stattfindenden Massakern Einhalt zu gebieten.

Thesis 10

Das politische System Kenias
Autokratie versus Demokratie

Kenia erlangt Anfang der 1960er Jahre seine Unabhängigkeit und wird in der Folge autoritär regiert. Aufgrund internationalen und nationalen Drucks werden 1991 wieder Mehrparteienwahlen zugelassen. Ein Trendwechsel ereignete sich aber zunächst nicht. Die Parteien werden weder durch die Regierung noch durch die Opposition zu starken Institutionen transformiert und das unstete Verhalten der Geberländer vermag den Einfluss der autoritären Führung nicht dauerhaft einzuschränken: Autokratie versus Demokratie in Kenia.

Thesis 9

Die Entsendung der Bundeswehr ins Ausland

Über den Einsatz bewaffneter Bundeswehrsoldaten im Ausland entscheidet der Bundestag. Die demokratische Legitimität von Bundeswehreinsätzen beruht daher auf der parlamentarischen Mehrheitsentscheidung. Doch durch die Auslagerung von Entscheidungen auf multinationale Sicherheitssysteme, wie die NATO und die EU, ergeben sich Handlungsbeschränkungen für das deutsche Parlament. Martina Kolanoski analysiert die tatsächliche Entscheidungsmacht des Bundestags am Beispiel von Bundeswehreinsätzen im Rahmen der Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP).

Thesis 8

Regional Governance
in der Oder-Partnerschaft

Maciej Chinalski analysiert den Regional Governance-Ansatz und seine praktische Umsetzung in den Europäischen Grenzregionen zwischen Deutschland und Polen (Oder-Partnerschaft) sowie im Vierländereck von Österreich, Ungarn, Tschechien und Slowakei (Centrope-Region). Regional Governance gilt als Kooperationsform unterschiedlicher regionaler Akteure, die nach neuen Synergien suchen, um ihre Zusammenarbeit voranzutreiben. Eine Region wird dabei als Raum verstärkter Interaktionen zwischen Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft verstanden.

Thesis 7

Die FDP und die deutsche Außenpolitik

Die FDP gilt als die „Partei der Außenminister“: In der bisherigen Geschichte der Bundesrepublik war die FDP 40 Jahre an der Regierung und hatte fast 30 Jahre das Amt des Außenministers inne. Denise Dittrich analysiert die außenpolitischen Positionen der FDP im Kontext der neueren deutschen Außenpolitik. Dies ist in die kontroverse Debatte über Kontinuität und Wandel der internationalen Politik Deutschlands seit 1990 eingebettet.

Thesis 6

The UN Peacebuilding Commission
Lessons from Sierra Leone

“The UN Peacebuilding Commission: Lessons from Sierra Leone” by Andrea Iro is an assessment of the United Nations Peacebuilding Commission and the United Nations Peacebuilding Fund by analysing their performance over the last two years in Sierra Leone, one of the first PBC focus countries. The paper explores the key question of how the PBC/PBF’s mandate has been translated into operational practice in the field. It concludes that though the overall impact has been mainly positive and welcomed by the country, translating the general mandate into concrete activities remains a real challenge at the country level.

Thesis 5

Wasserkonflikte in Zentralasien

In vielen Ländern ist Wassermangel ein zentrales Problem. Die Politologin Julia Bar ist der Ansicht, dass diese Krise in politischem und gesellschaftlichem Unvermögen der beteiligten Akteure begründet ist. Am Beispiel Zentralasiens analysiert die Autorin das Konfliktpotenzial der Ressource Wasser anhand der zwischen- und innerstaatlichen Dimension. Es werden die Nutzungs- und Verteilungskonflikte um das Wasser in der Region sowie diverse Faktoren zur Verbesserung der nachhaltigen Wassernutzung untersucht.

Thesis 4

Die Politik Deutschlands in der Kosovofrage

Anfang 2008 erkannte Deutschland den Kosovo als souveränen Staat an, während sich die Europäische Union mit dieser Entscheidung zurückhielt. Franziska Krämer untersucht in ihrer Arbeit das Spannungsverhältnis zwischen eigenständiger deutscher und europäischer Außenpolitik. Am Beispiel Kosovo wird die Problematik der Verflechtung von deutschen und europäischen Politikebenen diskutiert. Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass die deutsche Kosovopolitik als Beispiel einer neuen deutschen Außenpolitik und nicht als der Beginn einer Europäisierung deutscher Außenpolitik zu sehen ist.

Thesis 3

Immigration und Arbeitskämpfe in den USA

Migration ist ein weltweites Phänomen. Christian Kube betrachtet sie am Beispiel mexikanischer Einwanderer in Kalifornien. Der Autor analysiert das Verhältnis zwischen Arbeitern aus Mexiko und der US-amerikanischen Arbeiterbewegung, insbesondere den Gewerkschaften. Er tut dies an zwei Fallbeispielen, in denen Gewerkschaften versuchten bzw. versuchen, in Kalifornien transnationale Arbeiter zu organisieren: Zum einen wird das Los Angeles Manufacturing Project betrachtet, zum anderen der immer noch andauernde Arbeitskampf in der Mandelfabrik Blue Diamond Growers in Sacramento/Kalifornien.

Thesis 2

Die “dritte Generation” - Essays zu den deutsch-polnischen Beziehungen

Diese Publikation umfasst die inhaltlichen Resultate des Projektes “Polen und Deutschland im gemeinsamen Europa”, welches von der Berlin-Brandenburgischen Auslandsgesellschaft e.V. getragen und von der Europäischen Union im Rahmen des Programms “Europa für Bürgerinnen und Bürger 2007-2013″ gefördert wurde.

Thesis 1

Von Alaska bis Feuerland? Hegemonie, regionale Integration und die Freihandelszone ALCA/FTAA

Nina Kolleck analysiert die Ursachen für das Scheitern der panamerikanischen Freihandelszone (FTAA) zwischen den USA und Lateinamerika. Es wurde angestrebt, die Vielfalt an regionalen Handelsabkommen in einer Regel zu vereinheitlichen und die Transaktionskosten zu mindern, und so die wirtschaftliche Verflechtung der Region voranzutreiben. Allerdings wurde die FTAA am 1. Januar 2005 abgelehnt. Die Autorin fragt nach den Ursachen der Ablehnung, und zwar nicht nur aus ökonomischer Sicht.

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