WeltTrends 165: Nachhaltig bis 2030?

WeltTrends 165 | Juli 2020

Nachhaltig bis 2030?

Die Agenda der Vereinten Nationen

„Global denken, lokal handeln“ – der Leitspruch der Nachhaltigkeitsdebatte hat an Aktualität nichts eingebüßt. Das globale Denken hat dabei durchaus sichtbare Ergebnisse geliefert: die 17 Ziele zur nachhaltigen Entwicklung (SDGs) liefern die Blaupause für einen ambitionierten Umbau der gesellschaftlichen Strukturen. Beim lokalen Handeln stauen sich jedoch die Probleme. Die Zwischenbilanz dieser Agenda der Vereinten Nationen fällt mau aus, Änderungen finden zu zögerlich statt. Ob die regelmäßige Berichterstattung die Verantwortlichen aufrüttelt, ob einzelne Vorreiter die Transformation beschleunigen?

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WeltTrends im Gespräch

Majd El-Safadi (Hrsg.)

WeltTrends im Gespräch

Parag Khanna und Herfried Münkler über Weltpolitik

COVID-19 wird den Umbau der kommenden Weltordnung vielleicht entscheidend prägen. Die geopolitischen Fragen nach der neuen Weltordnung, nach den Interessen und Motiven der jeweiligen Akteure und den Folgen für die internationale Politik bleiben virulent. Gerade jetzt sind strategische Analysen und kluge Einschätzungen notwendig, um die weiteren weltpolitischen Entwicklungen nachvollziehen zu können. In zwei ausführlichen Gesprächen diskutiert Majd El-Safadi mit den renommierten Politikwissenschaftlern Dr. Parag Khanna und Prof. Dr. Herfried Münkler die großen weltpolitischen Fragen.

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WeltTrends 164: Umbrüche in Eurasien

WeltTrends 164 | Juni 2020

Umbrüche in Eurasien

In den Debatten um eine neue Weltordnung kommt dem Raum zwischen Lissabon und Wladiwostok eine besondere Bedeutung zu. Als „eurasischer Raum“ steht er im Fokus sowohl unterschiedlicher Akteure der globalen Politik als auch strategischer Debatten in vielen Ländern, einschließlich Deutschlands. Chinas „Neue Seidenstraße“-Initiative und die Diskussionen dazu sind ein Beispiel des Ringens um diesen Raum. Angesichts der wirtschaftlichen und institutionellen Dynamiken einerseits und der vorhandenen politischen und militärischen Differenzen andererseits hat die Neuordnung Eurasiens erheblichen Einfluss auf die globale internationale Lage.

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The Politics of Culture in Times of Rapprochement

Ali Fathollah-Nejad

The Politics of Culture in Times of Rapprochement

European Cultural and Academic Exchange with Iran (2015 –16). With new forewords by Amir-Hassan Cheheltan and Arshin Adib-Moghaddam

„Assessing the current conditions and possibilities for Iran’s realistic engagement with the outside world, especially Germany, with extraordinary perspicuity […]. Highlighting academic exchange, cooperation with Iranian NGOs […] and with the women and student movements, Fathollah-Nejad’s book provides solutions that could and should be considered by those interested in these issues.“
— Amir-Hassan Cheheltan, in his Foreword

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WeltTrends 163: Brüsseler Dynamiken

WeltTrends 163 | Mai 2020

Brüsseler Dynamiken

Die Bewältigung der europäischen Coronakrise bleibt in der alleinigen Verantwortung der Mitgliedstaaten und damit ihrer sichtbar unterschiedlichen Möglichkeiten. Für die Veränderung eines solchen Zustandes hatten die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union bei den Wahlen zum Europäischen Parlament noch ein „unklares“ Mandat erteilt. WeltTrends 163 zeigt Schwierigkeiten und Gestaltungspotenzial der bisherigen europäischen Politik auf. Inwieweit die Analyse dieses Zusammenhangs auch nach der Krise Bestand hat, wird die neue Realität zeigen.

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Berliner Debatte Initial 1: Digitale Dystopien

Berliner Debatte Initial 1/ 2020

Digitale Dystopien

Die Covid-19-Pandemie rückt die Möglichkeiten und Chancen digitaler Technologien in den Vordergrund. Kein Anlass mehr zur Kritik, kein Grund zur Sorge? Berliner Debatte Initial stellt die dunklen Seiten der Digitalisierung in den Mittelpunkt und fragt nach ihrer Reflexion in zeitgenössischen Zukunftsentwürfen. Dabei werden Digitale Dystopien in Literatur und Film im Rückgriff auf soziologische Zeitdiagnosen und philosophische Theorieangebote untersucht. Schließlich werden technische Voraussetzungen und ethische Implikationen der Digitalisierung diskutiert.

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WeltTrends 162: Kernwaffen außer Kontrolle?

WeltTrends 162 | April 2020

Kernwaffen außer Kontrolle?

Die nukleare Rüstungskontrolle ist heute in Gefahr: Die USA kündigten 2002 den ABM-Vertrag und mit dem Rückzug der Trump-Administration endete im vergangenen Jahr der INF-Vertrag. Auch das letzte Abkommen, das die nuklearen Arsenale Russlands und der USA noch begrenzt – der New-START-Vertrag – steht vor dem Aus. Beide Mächte forcieren die Modernisierung ihrer Raketenkernwaffen, die anderen Kernwaffenstaaten folgen.

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Zwischen Kooperation und Konkurrenz

Raimund Krämer (Hrsg.)

Zwischen Kooperation und Konkurrenz

Europa und Asien im 21. Jahrhundert

In den Debatten um eine neue Weltordnung kommt dem Raum zwischen Lissabon und Wladiwostok eine besondere Bedeutung zu. Als „eurasischer Raum“ steht er heute im Fokus sowohl unterschiedlicher Akteure der globalen Politik als auch der strategischen Debatten in den verschiedenen Ländern, einschließlich Deutschland. Angesichts der wirtschaftlichen und institutionellen Dynamiken einerseits und der vorhandenen politisch-militärischen Differenzen andererseits haben die Entwicklungen im eurasischen Raum einen erheblichen Einfluss auf die globale internationale Lage und sind damit friedenspolitisch von größter Bedeutung.

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WeltTrends 161: Frauen und Frieden

WeltTrends 161 | März 2020

Frauen und Frieden

Sind Frauen in einer Gesellschaft Männern untergeordnet oder werden sie diskriminiert, ist die Wahrscheinlichkeit für Gewalt und Krieg deutlich erhöht. Je gleichberechtigter die Geschlechter sind, so der Umkehrschluss, desto friedlicher ein Land. Daraus ergibt sich die Forderung, „Geschlecht“ als maßgeblichen Einflussfaktor bei der Ausgestaltung nationaler Friedens- und Sicherheitsstrategien einzubeziehen. Das Begründen und Bekräftigen dieser Forderung ist weiterhin notwendig, auch wenn bereits vor 20 Jahren mit der Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrates die politischen Richtlinien für eine geschlechtersensible Friedens- und Sicherheitspolitik völkerrechtlich bindend verabschiedet wurden.

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Eurasian Dynamics for Project Finance Development

Detlev Hummel / Claus Luttermann

Eurasian Dynamics for Project Finance Development

Interkulturelle Perspektiven

Die Projektfinanzierung führt verschiedene Kulturen zusammen, dient dem Brückenschlag praktisch wie intellektuell. Der Austausch in Zeiten schwieriger politischer und ökonomischer Rahmenbedingungen bleibt wichtig, denn die Welt wird gerade neu geordnet. Interkontinentalen Infrastrukturprojekten mit chinesischem Kapital („neue Seidenstraße“) müssen „Interkulturelle Projektfinanzierungen“ unter Mitwirkung der EU entgegengebracht werden, um die globalen Standards und neuen Märkte für Wohlstand und Frieden gemeinsam zu entwickeln.

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