WeltTrends Papiere

Die WeltTrends Papiere bieten Raum für politikwissenschaftliche Beiträge, die über die Länge gewöhnlicher Fachartikel hinausgehen. Hier können aktuelle Debatten, Analysen internationaler Gegenwartsprobleme oder Ergebnisse der neuesten Forschungsarbeiten in Druckform publiziert werden – und dies auch abseits des sozialwissenschaftlichen Mainstreams.

Die Papiere verstehen sich dabei als Forum für streitbare Positionen und kritische Auseinandersetzungen, die das schnelle Eingreifen in akademische und politische Diskurse unserer Zeit ermöglichen sowie Anregungen für neue Debatten geben sollen.

Eine Publikation erfolgt nach eingehender fachlicher Prüfung eingereichter Manuskripte und wird nach Ablauf eines Jahres vom Universitätsverlag Potsdam über eine open access Plattform online einer breiten Leserschaft zur Verfügung gestellt.

Für nähere Auskünfte zu Voraussetzungen und Konditionen einer Publikation in der Reihe WeltTrends Papiere wenden Sie sich bitte an die Herausgeberin Azadeh Zamirirad M.A. ().

Papiere 3

Ansprüche? Die Eigentumsfrage in den deutsch-polnischen Beziehungen

Belasten ungelöste Vermögensfragen deutsch-polnische Beziehungen? Auf der einen Seite stehen Deutsche, die im Zuge des Potsdamer Abkommens entschädigungslos enteignet wurden und nun Rückforderungsansprüche stellen. Auf der anderen Seite gibt es den Beschluss des polnischen Parlaments aus dem Jahre 2004, der im Potsdamer Abkommen fixierte Kriegsentschädigungen von Deutschland fordert - ungeachtet des polnischen Verzichts auf Reparationszahlungen von 1953.

Papiere 2

Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2007
Ende der Verfassungskrise?

Der europäische Verfassungsprozess hat etliche Überraschungen erlebt. Überraschend war bereits der Umstand, dass schon kurz nach dem Nein der irischen Wähler zum Vertrag von Nizza im Jahr 2001 dieser Vertrag noch unverändert in Kraft treten konnte und - im Fall des Scheiterns einer europäischen Verfassung - weiterhin Gültigkeit besitzen wird. Kaum vorhersehbar war auch, dass sich schon kurz darauf 2003 ein Konsens in einem Verfassungskonvent für eine Reform fand, die eine Änderung von weiten Teilen des Vertrags von Nizza vorschlug.

Papiere 1

Noch zu retten?
Plädoyer für die EU-Verfassung

Viele haben sie schon aufgegeben - eine gemeinsame Verfassung für die Europäische Union. Aber Heinz Kleger, Politologe an der Universität Potsdam und der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder, plädiert vehement für eine EU-Verfassung. Er nennt 18 Gründe, warum eine gemeinsame Verfassung immer noch eine gute Idee ist und wie sie wieder belebt werden kann.

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