Kultursoziologie 1/17

Kultursoziologie 1/17

Kulturkritik

Kulturkritik ist als eine diagnostisch und therapeutisch motivierte Beurteilung von menschlichen Gesellschaften, Gemeinschaften und Gruppen zu begreifen. Eingedenk dieser allgemeinen, präzisionsbedürftigen Bestimmung ist zu ergründen, worauf sich derlei Kritik genau beziehen kann und woraus sie ihre Geltung speist. Mit einem Call for Papers rief die Kultursoziologie auf, sich mit dem Status quo und mit Fällen gegenwärtiger Kulturkritik auseinanderzusetzen. Die hiermit vorliegenden Beiträge belegen die Lebendigkeit und Mannigfaltigkeit dieses Themas.

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Kwame Nkrumah – Diktator o. Panafrikanist?

Ulrich van der Heyden

Kwame Nkrumah – Diktator
oder Panafrikanist?

Die politische Bewertung des ghanaischen Politikers im Spannungsfeld der deutsch-deutschen Konkurrenz

Kwame Nkrumah führte Ghana 1957 in die Unabhängigkeit. Er wurde damit erster Präsident eines selbstständigen Staates im subsaharischen Afrika und forderte die Unabhängigkeit aller früheren afrikanischen Kolonien. Zu jener Zeit wurde Ghana zu einem in der Außenpolitik beider deutschen Staaten wichtigen Objekt. Diese Analyse zeigt, wie das westafrikanische Land, sein Präsident und dessen panafrikanistische Politik in Bonn und Ostberlin gesehen wurden und wie die Systemkonkurrenz Einfluss auf das Handeln von Nkrumah nahm.

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Naher Osten und Europa

Raimund Krämer / Detlef Nakath (Hrsg.)

Naher Osten und Europa

Herausforderungen einer Nachbarschaft

Der Nahe Osten bricht zusammen. Gewalt, Zerstörungen, Vertreibung und Flucht sind die Folge. Eine neue Ordnung ist in der Region nicht in Sicht. Die Lösung der Konflikte ist dringend notwendig, denn sie sind eine Gefahr für die Weltpolitik. Auch das Verhältnis zwischen Europa und dem Nahen Osten ist betroffen. Welche Rolle spielen Europa und speziell Deutschland in diesem Raum? In dem Sammelband setzen sich Autorinnen und Autoren kenntnisreich und kritisch mit historischen und aktuellen Entwicklungen auseinander und plädieren für einen konstruktiven Neuansatz in den Beziehungen zum Nahen Osten.

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multipolar #1: Eingefrorene Konflikte

multipolar 1/2017

Eingefrorene Konflikte

Schwerpunkt der ersten Ausgabe der neuen Fachzeitschrift multipolar sind „eingefrorene Konflikte", die immer wieder für regionale und internationale Spannungen sorgen. Mit den Konflikten zwischen der Republik Moldau und Transnistrien, zwischen Armenien, Aserbaidschan und Berg-Karabach sowie zwischen Marokko und der Republik Westsahara werden drei Prototypen der Problematik beleuchtet. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit den geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten und einem Vorschlag des russischen Außenministers Lawrow aus dem Jahr 2009, der auf die Vermeidung von Konflikten durch rechtzeitige Konsultationen gerichtet war.

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Things, Properties, and Relations

Thomas Gil

Things, Properties, and Relations

Critically refined concepts and theories help us improve the linguistic expressions we use to manifest world structure, to which we have epistemic access when we know something. In philosophy what really matters is to find out how our concepts, theories, and in general our natural languages make possible that we actually know what there really is. Our sentences and thoughts carve at "reality´s joints". They manifest, most of the time, world structure, that is, what the world is made of: related and arranged things that happen.

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Die Aktualität des Ursprungs

Manuel Disegni

Die Aktualität des Ursprungs

Historische Erkenntnis bei Marx und Walter Benjamin

Dieses Buch zielt auf den Begriff des Ursprungs im Kontext des historischen Materialismus ab. Es verbindet auf zunächst überraschende, aber einleuchtende Weise zwei Texte in systematischer Absicht miteinander, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben: Marx’ Kapitel über die sogenannte ursprüngliche Akkumulation im Kapital und Walter Benjamins frühen Text Zur Kritik der Gewalt. Die Rekonstruktion der Polemik dieser zwei Autoren gegen die in der bürgerlichen Wissenschaft ihrer Zeit latent gegenwärtige Mythologie vermittelt die Affinität von deren engagierten Konzeptionen des historischen Erkennens.

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Berliner Debatte 4/2016

Berliner Debatte Initial 4/2016

Big Data als Theorieersatz

Seit einigen Jahren ist Big Data in aller Munde. Während manche Autoren affirmativ das Ende der Theorie herbeirufen, plädieren andere dafür, eine neue, auf Big Data gestützte Sozialwissenschaft als Teilbereich der „Digital Humanities“ zu begründen. Der Themenschwerpunkt beleuchtet den gegenwärtigen Status sozial- und geisteswissenschaftlicher Forschung angesichts der Möglichkeiten, die digitale, algorithmenbasierte Technologien bieten. Im Fokus steht die Frage, inwieweit sich Theoriebildung und hypothesengeleitete Forschung ändern, wenn durch Big Data eine „dichte Beschreibung“ der Welt möglich wird.

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Zwischen Hegemonie und Verantwortung

Raimund Krämer (Hrsg.)

Zwischen Hegemonie und Verantwortung

Die Linke und die deutsche Außenpolitik
im 21. Jahrhundert

Deutsche Außenpolitik zu Beginn des 21. Jahrhunderts und die Linke im Spannungsfeld zwischen Nation und Internationalismus: Für Erhard Crome geht es um nicht weniger als die Frage, wie deutsche Außenpolitik von links gedacht und konzipiert werden sollte. In der vorliegenden Festschrift gehen Kolleginnen und Kollegen dieser Frage gemeinsam mit dem Jubilar nach. Ein Plädoyer für eine nicht-hegemoniale Verantwortung Deutschlands.

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Busch: Die Welt des Geldes

Ulrich Busch

Die Welt des Geldes

Zehn Essays zur monetären Ökonomie

Geld ist allgegenwärtig. Es bestimmt den Alltag des Einzelnen ebenso wie den Erfolg von Konzernen oder das Schicksal von Staaten. In zehn Essays behandelt Ulrich Busch verschiedene Zeiträume und unterschiedliche Fragestellungen monetärer Thematik – von den Anfängen geldwirtschaftlicher Transformation im 18. Jahrhundert über verschiedene Phänomene der kapitalistischen Wirtschafts­ordnung und bürgerlichen Gesellschaft des 19. und 20. Jahrhunderts bis hin zur aktuellen Auseinandersetzung um alternative Konzepte für das Geld- und Bankwesen der Zukunft.

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24,90 €
FEB 6

Forum Entwicklungspolitik Brandenburg 6

Entwicklungsland Brandenburg?

Es ist das Primat der Politik, gesetzliche und steuerliche Vorgaben zu machen und ressortübergreifend ökologische Rahmenbedingungen zu setzen – zwingende Voraussetzungen für nachhaltiges Wirtschaften. Selbst wenn die Einsicht dazu Raum greift, weichen oftmals zu lange Übergangsfristen, schwammige Formulierungen oder Kompetenzgerangel die guten Absichten auf. So wird es auch spannend, wie die 17 Oberziele Sustainable Development Goals (SDG) mit ihren 169 Unterzielen Eingang in zukünftige Politiken finden werden.

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