Berliner Debatte 2/2018

Berliner Debatte Initial 2/2018

Marx und der Anarchismus

Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx widmet sich Berliner Debatte Initial der Frage: Wie hielten Marx und der Marxismus es mit dem Anarchismus? Marxismus und Anarchismus gelten als „feindliche Brüder“. Hierin markiert sich Abgrenzung wie Nähe, Verwandtschaft und Konflikt. Die Beiträge gehen dem ambivalenten Verhältnis nach: den Auseinandersetzungen, Wirkungen, Annäherungen und theoretischen Berührungspunkten sowie Traditionsbezügen in gegenwärtigen Debatten wie der Commons-Bewegung.

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Aktuelle Herausforderungen der Industrie 4.0 in Deutschland am Beispiel des Berufs „Zerspanungsmechaniker“

Konstantin Bednarz

Aktuelle Herausforderungen der Industrie 4.0 in Deutschland am Beispiel des Berufs „Zerspanungsmechaniker“

Die Digitalisierung und Vernetzung der Industriearbeit werden bereits seit einigen Jahren zur Produktivitätssteigerung und Gewinnoptimierung in Deutschland eingesetzt. Im Zentrum dieser Entwicklung steht das Projekt „Industrie 4.0“, das als zukunftssichernder Ansatz deutscher Industriekonzerne gilt. In der vorliegenden Studie analysiert Konstantin Bednarz die Chancen und Risiken dieser vierten industriellen Revolution in Bezug auf den Beruf des Zerspanungsmechanikers – sowohl aus der Perspektive der Facharbeiter als auch hinsichtlich betriebs- und volkswirtschaftlicher Aspekte.

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Berliner Debatte 1/2018

Berliner Debatte Initial 1/2018

Komplexe Grenzen

Grenzen stehen momentan im Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung. Nicht erst seit der so genannten Flüchtlingskrise geraten staatliche Demarkationen in den Blick der zeitgenössischen Medienöffentlichkeit. Dieser Präsenz stand allerdings lange Zeit eine deutliche Zurückhaltung in der sozial- und kulturwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Grenzen bzw. ein starker Fokus auf Nationalstaatsgrenzen gegenüber. Der Themenschwerpunkt zielt darauf, die Komplexität von Grenzen systematisch in den Blick zu nehmen und dabei sowohl die Vielfältigkeit von Grenzbildungsprozessen als auch die konkreten Wirkungsweisen von Grenzen zu thematisieren.

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Thesis 20 Thimm

Tobias Thimm

Die Migration bulgarischer Staatsbürger nach Deutschland

Viele der mittelost- und südosteuropäischen Länder haben mit der Migration ihrer Staatsbürger nach Westeuropa zu kämpfen und beklagen den brain-drain ihrer jungen und gut ausgebildeten Generation. Tobias Thimm analysiert die Migration bulgarischer Staatsbürger nach Deutschland und die Auswirkungen auf Bulgarien als Herkunftsland selbst. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, wie der bulgarische Staat und die Zivilgesellschaft mit dem Phänomen der Massenmigration umgehen und was zusätzlich getan werden könnte, um die Migration gezielter zu steuern und so mehr Bulgaren für eine Zukunft in der Heimat zu begeistern.

Enrico Wagner: Literatur und Staatssicherheit

Enrico Wagner

Literatur und Staatssicherheit

Das Verhältnis der DDR-Führung zu ihren Schriftstellern war von jeher ein schwieriges. Die Angst vor einer kritischen, unangepassten Literatur schuf bei den Machthabern das Bedürfnis nach einer uneingeschränkten Kontrolle der Literaturszene. Im Mittelpunkt dieses Buches steht der Versuch des Schriftstellers Franz Fühmann, in der Akademie der Künste der DDR eine »Anthologie junger Schriftsteller« zu publizieren. Während Fühmann beabsichtigte, zwischen den Generationen und ihren kulturpolitischen Fronten zu vermitteln, sah die Staatssicherheit in den Texten der Nachwuchsautoren einen Angriff auf die sozialistische Gesellschaft der DDR und begann, das Projekt konspirativ zu hintertreiben.

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Thomas Gil: Der ausgedehnte Geist

Thomas Gil

Der ausgedehnte Geist

Geistige Prozesse finden nicht im Kopf statt, sondern auf „verteilte“ Weise in komplex vermittelten gekoppelten Systemen, in denen Organismus und Welt interagieren. Will man die Vielfalt, Komplexität und Heterogenität all der Interaktionen zwischen Organismen und Welt erfassen, die das Geistige ausmachen, so ist man auf eine präzise Analyse der einzelnen Integrationsformen angewiesen, die Gehirn und Umweltressourcen jeweils spezifisch zusammenbringen.

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Staatsanwaltschaftlicher Umgang mit rechter und rassistischer Gewalt

Isabella Greif / Fiona Schmidt

Staatsanwaltschaftlicher Umgang mit rechter und rassistischer Gewalt

Auch mit Abschluss des NSU-Prozesses gibt es mehr offene Fragen als Antworten. Dies liegt auch in der Verantwortung der Behörde des Generalbundesanwalts. Die Autorinnen untersuchen, welche institutionellen Strukturen den staatsanwaltschaftlichen Umgang mit rechter und rassistischer Gewalt prägen und welche strukturellen Defizite sich daraus ergeben, die es Behörden wie der Bundesanwaltschaft ermöglichen, die Rolle staatlicher Sicherheitsbehörden einer strafrechtlichen Aufklärung zu entziehen.

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Die Linke und die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik

Raimund Krämer (Hrsg.)

Die Linke und die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik

Am 18. November 2017 fand der Potsdamer Außen- und sicherheitspolitische Dialog im geschichtsträchtigen Museum für Brandenburgisch-Preußische Geschichte statt. Auch diese außenpolitische Tagung um die künftige deutsche Außenpolitik knüpfte an eine Geschichte, jene der 20 Kolloquien zur Außen- und Sicherheitspolitik, die die Brandenburger Stiftung bereits mit Erfolg durchgeführt hatte. Zugleich war dieser „Außenpolitische Dialog“ ein Neustart. Er stellte das gleichberechtigte Gespräch unter Fachleuten und außenpolitisch interessierten Bürgerinnen und Bürgern in den Mittelpunkt.

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Berliner Debatte 4/2017

Berliner Debatte Initial 4/2017

Flüchtiges Europa

Ist die viel diskutierte „Flüchtlingswelle“ des Jahres 2015 ein singuläres Ereignis? Oder gibt es Kontinuitäten in der europäischen Migrationsgeschichte? Sind aktuelle Migrationsbewegungen als von außen verursachte Schocks zu begreifen? Oder spielen auch interne, strukturelle Faktoren innerhalb der politischen Architektur der EU eine Rolle? Die derzeitige „Flüchtlingskrise“ bietet einen Anlass, grundlegende demokratietheoretische Fragen auf allen Ebenen des europäischen politischen Systems zu reflektieren. Dies betrifft beispielsweise Debatten um ein postnationales Bürgerrecht oder Konzepte einer postmigrantischen und postmultikulturellen Gesellschaft.

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multipolar 3/2107: Abrüstung und nukleare Bedrohung

multipolar 3/2017

Abrüstung und nukleare Bedrohung

Steht die Welt vor einem neuen atomaren Wettrüsten? Seit der Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki hat die militärische Nutzung der Nuklearenergie ihren verhängnisvollen Lauf genommen. Inzwischen gibt es neun kernwaffenbesitzende Staaten. Die vor etwa 50 Jahren ausgehandelten Abkommen zur Rüstungsbegrenzung und Abrüstung konnten dem nuklearen Wettrüsten keinen Einhalt gebieten. Es mutet wie eine Rebellion an, dass sich in den vergangenen Jahren eine Staatenmehrheit im Rahmen der Humanitären Initiative zusammenfand, auf die außerordentlichen Gefahren der Kernwaffen hinwies und einen UN-Beschluss zu Verhandlungen über ein Kernwaffenverbot durchsetzte.

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