multipolar

Zeitschrift für kritische Sicherheitsforschung

Die Fachzeitschrift multipolar befasst sich mit sicherheitspolitischen Themen sowie mit Grundfragen von Krieg und Frieden. Sicherheit wird dabei in einem umfassenden Sinne, das heißt unter Einbeziehung militärischer, politischer, ökonomischer und sozialer Aspekte, verstanden und aus kritischer Sicht diskutiert.

Die Zeitschrift multipolar wurde 2018 thematisch und inhaltlich in das monatlich erscheinende außenpolitische Journal WeltTrends integriert und aus redaktionellen sowie verlegerischen Gründen als eigenständige Publikationsreihe eingestellt. Die Ausgaben von multipolar erscheinen seitdem als Schwerpunktthemen in WeltTrends.


WeltTrends 142: Abschreckung

Abschreckung

WeltTrends 142 August 2018

Si vis pacem, para bellum, bereite dich auf den Krieg vor, wenn du Frieden willst, ist eine „alte Weisheit“, die bereits viele kluge Leute, von Kant bis Marx, als katastrophal bezeichneten. Trotzdem hält sie sich bis heute in der Welt. Zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Kalten Krieges rüstet man wieder nuklear auf, um den Gegner „abzuschrecken“. Das Konzept der Abschreckung ist Richtschnur für die großen militärischen Mächte, ob NATO oder Russland. Im Thema setzen sich die Autoren mit den Argumenten der Abschrecker auseinander, verweisen auf historische Erfahrungen, stellen streitbare Thesen auf und zeigen Wege für eine gemeinsame Sicherheit.

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WeltTrends 139: Militärmacht EU?

Militärmacht EU?

WeltTrends 139 Mai 2018

Bei der Auseinandersetzung darüber, wie das „europäische Projekt“ aus der Krise geführt werden kann, spielt Sicherheitspolitik eine besondere Rolle. Im Dezember 2017 beschloss der Europäische Rat eine „Ständige Strukturierten Zusammenarbeit“ (PESCO) in der Militär- und Rüstungspolitik. Hinzu kommt ein „Europäischer Verteidigungsfonds“ (EVF). Das Heft diskutiert die Frage, ob damit eine neue Qualität in der Militarisierung erreicht wird und die EU auch militärisch fit gemacht wird, in der 1. Liga der Weltpolitik mitzuspielen. Dabei schauen wir auch auf die bisherigen, nicht sehr erfolgreichen, militärischen Projekte im europäischen Integrationsprojekt.

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multipolar 3/2107: Abrüstung und nukleare Bedrohung

multipolar 3/2017

Abrüstung und nukleare Bedrohung

Steht die Welt vor einem neuen atomaren Wettrüsten? Seit der Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki hat die militärische Nutzung der Nuklearenergie ihren verhängnisvollen Lauf genommen. Inzwischen gibt es neun kernwaffenbesitzende Staaten. Die vor etwa 50 Jahren ausgehandelten Abkommen zur Rüstungsbegrenzung und Abrüstung konnten dem nuklearen Wettrüsten keinen Einhalt gebieten. Es mutet wie eine Rebellion an, dass sich in den vergangenen Jahren eine Staatenmehrheit im Rahmen der Humanitären Initiative zusammenfand, auf die außerordentlichen Gefahren der Kernwaffen hinwies und einen UN-Beschluss zu Verhandlungen über ein Kernwaffenverbot durchsetzte.

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multipolar 2/2017: Sicherheitsdoktrinen eurasischer Mächte

multipolar 2/2017

Sicherheitsdoktrinen eurasischer Mächte

Mehr als ein Vierteljahrhundert nach Ende des Kalten Krieges scheinen dessen Lehren schon weitgehend vergessen zu sein. In Europa kommt es zu einer neuen Konfrontation, Truppen werden verlagert, Kernwaffen modernisiert. Die Wiederherstellung von Vertrauen verlangt aber auf beiden Seiten ein gewisses Maß an Verständnis für die Motive des anderen. Dazu gehört auch, das Sicherheitsdenken des anderen zu kennen, sich mit seinen Interessen, Zielen und militärpolitischen Maßnahmen auseinanderzusetzen. In der zweiten Ausgabe von multipolar beschäftigen sich deshalb deutsche Militärexperten mit den Sicherheitsdoktrinen von drei eurasischen Mächten: Deutschland, Russland und China.

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multipolar #1: Eingefrorene Konflikte

multipolar 1/2017

Eingefrorene Konflikte

Schwerpunkt der ersten Ausgabe der neuen Fachzeitschrift multipolar sind „eingefrorene Konflikte", die immer wieder für regionale und internationale Spannungen sorgen. Mit den Konflikten zwischen der Republik Moldau und Transnistrien, zwischen Armenien, Aserbaidschan und Berg-Karabach sowie zwischen Marokko und der Republik Westsahara werden drei Prototypen der Problematik beleuchtet. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit den geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten und einem Vorschlag des russischen Außenministers Lawrow aus dem Jahr 2009, der auf die Vermeidung von Konflikten durch rechtzeitige Konsultationen gerichtet war.

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