Kultursoziologie

Zivilisationstendenzen und Alltagsphänomene, Kulturkritiken und gesellschaftliche Expression im Wandel der Zeit – die Zeitschrift Kultursoziologie ergreift Entwicklungen aus Geschichte und Gegenwart. Expertinnen und Experten der Disziplin präsentieren neue Erkenntnisse – profund recherchiert und pointiert formuliert. Die traditionsreiche, von der Gesellschaft für Kultursoziologie Leipzig herausgegebene Zeitschrift erscheint ab dem 22. Jahrgang (2013) bei WeltTrends.

Die Zeitschrift, die ab 2014 dreimal jährlich erscheint, kann im Jahresabonnement (20 €), im Institutionenabonnement (40 €) und im ermäßigten Jahresabonnement (Studierende, Rentner, Arbeitssuchende, Wehrdienstleistende; 15 €) - jeweils inkl. Porto und gegen Rechnung - bezogen werden. Anfragen zur Zeitschrift Kultursoziologie richten Sie bitte an Christoph S. Widdau ().

Geschichte der Soziologie

Kultursoziologie 2/17

Geschichte der Soziologie

Die Geschichte der Soziologie kann auf vielfältige Weise erzählt werden. Die zahlreichen Personen, Institutionen und Publikationen, die zum Ende des 19. Jahrhunderts und zum Beginn des 20. Jahrhunderts zu der Entstehung der Soziologie beitrugen, sind kaum zu überblicken. Es wundert daher nicht, dass viele und vieles in Vergessenheit geraten. Dies nimmt die aktuelle Ausgabe zum Anlass, um auf Entstehungskontexte des Faches zu verweisen, die außerhalb des dominierenden Narratives einer eurozentristischen und auf sozioökonomische Themen fokussierenden Soziologie liegen.

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Kultursoziologie 1/17

Kultursoziologie 1/17

Kulturkritik

Kulturkritik ist als eine diagnostisch und therapeutisch motivierte Beurteilung von menschlichen Gesellschaften, Gemeinschaften und Gruppen zu begreifen. Eingedenk dieser allgemeinen, präzisionsbedürftigen Bestimmung ist zu ergründen, worauf sich derlei Kritik genau beziehen kann und woraus sie ihre Geltung speist. Mit einem Call for Papers rief die Kultursoziologie auf, sich mit dem Status quo und mit Fällen gegenwärtiger Kulturkritik auseinanderzusetzen. Die hiermit vorliegenden Beiträge belegen die Lebendigkeit und Mannigfaltigkeit dieses Themas.

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Kultursoziologie 3/16

Kultursoziologie 3/16

25 Jahre Kultursoziologie

1991 wurde die „Gesellschaft für Kultursoziologie Leipzig“ gegründet, 1992 erschien die erste Ausgabe der Zeitschrift Kultursoziologie. Aus Anlass des Jubiläums im 25. Jahrgang blicken wir zurück und nach vorn: Wir berichten über die Forschungs- und Publikationsaktivität von Gesellschaft und Zeitschrift und legen so unser Zeugnis über die Vielfalt und Relevanz der Disziplin ab. Hierbei würdigen wir Experten, die uns auf unserem Weg begleitet haben: Friedrich H. Tenbruck, Franz Zwilgmeyer, Mohammed Rassem, Walter Hildebrandt, Wolfgang Lipp, Paul Neurath, Roland Girtler und Bálint Balla.

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Kultursoziologie 2/16

Kultursoziologie 2/16

Kultursoziologie an deutschen Universitäten

Wo ist und wie wird das Studienfach Kultursoziologie an deutschen Universitäten vertreten? Welche Schwerpunkte werden gesetzt? Wie vielfältig ist das Angebot? In der aktuellen Ausgabe werden vier Standorte besichtigt: Frankfurt/Oder, Marburg, Dresden und Erlangen-Nürnberg. Ansässige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben einen Einblick in ihre Vorstellung von kultursoziologischer Forschung und Lehre.

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Kultursoziologie 1/16

Kultursoziologie 1/16

Jüdisches Leben in Deutschland

Jüdisches Leben in Deutschland ist reichhaltig, bunt, begegnungsoffen – und wird soziologisch kaum berücksichtigt. Die aktuelle Ausgabe möchte den Blick auf dieses Leben lenken: Sie enthält eine Rede des Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, ein Gespräch mit dem Künstler und Leiter des Ariowitsch-Hauses in Leipzig, Küf Kaufmann, sowie Beiträge über das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk und die Geschichte jüdischer Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR.

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Kultursoziologie 3/2015

Kultursoziologie 3/15

Zeitbrüche im Osten

Das nach dem Ende des Kalten Krieges geweissagte Ende der Geschichte ist nicht gekommen – auch nicht in Osteuropa. Die aktuelle Ausgabe ist den utopischen und realen Zusammen- wie Umbrüchen im europäischen Osten nach 1989/1990 gewidmet. Insbesondere das Scheitern von Utopien in den Transformationsprozessen postkommunistischer Staaten und die historischen sowie ideologischen Bedingungen des ungarischen Nationalismus der Gegenwart werden unter die Lupe genommen.


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Kultursoziologie 2/2015

Kultursoziologie 2/15

Eurozentrismus der Soziologie?

Gibt es einen Eurozentrismus der Soziologie? Lassen sich in der soziologischen Forschung politische Implikationen und latente ideologische Grundlagen eurozentristischen Zuschnitts identifizieren? Wie ist es zu erklären, dass die Kritik am Eurozentrismus eher wenig Resonanz ausgelöst hat? Diese Fragen stehen im Zentrum der aktuellen Kultursoziologie.




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Die Renaissance, Kultursoziologie  1/15

Kultursoziologie 1/15

Die Renaissance

Die Gesamtwirkung der Renaissance in der europäischen Sozial- und Kulturgeschichte ist derart umfassend, tiefgreifend und weitreichend, dass sie die Geschichtsschreibung seit Jahrhunderten beschäftigt. Für die Kultursoziologie ist sie seit etwa 100 Jahren Gegenstand spezieller Studien. Im Thema werden Werke prägender Denker und Erforscher der Renaissance in Erinnerung gerufen: Werke von Jacob Burckhardt, Peter Burke, Giorgio Vasari, Alfred von Martin, Giovanni Pico della Mirandola und Lucien Febvre.

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Vergessene Programme, Kultursoziologie  3/14, Cover

Kultursoziologie 3/14

Vergessene Programme

Die Geschichte der Kulturwissenschaften, insbesondere die der Kultursoziologie, ist geprägt von Defiziten. Nicht wenige Autoren, die als Klassiker des Fachs gelten dürften, und originelle Ansätze vergangener Jahrhunderte sowie unterschiedlichster Herkunft fristen angesichts kurzlebiger akademischer Moden bestenfalls ein Schatten- oder Fußnotendasein –– zu Unrecht. Vergessene Programme stehen im Zentrum der aktuellen »Kultursoziologie«. Besonders im Fokus: die Arbeiten von Alfred Weber, Wilhelm Ostwald und Friedrich Ratzel.

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Kulturzeitalter, Kultursoziologie  2/14, Cover

Kultursoziologie 2/14

Kulturzeitalter

Die Geschichte der Menschheit wird seit den Vor- und Hochzeiten des griechisch-hellenischen Altertums in Zeitaltern beschrieben. Aufstieg und Fortschritt, Blüte und Niedergang, Verfall und Untergang? Die großen Bewegungen menschlicher Gemeinschaften und Gesellschaften werden seit Jahrtausenden zu analysieren und zu deuten versucht. In der vorliegenden Ausgabe der »Kultursoziologie« stehen Kulturzeitalter im Mittelpunkt, in historischer und theoretischer Perspektive.

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Kulturkreise, Kultursoziologie  1/14, Cover

Kultursoziologie 1/14

Kulturkreise

Seit Jahrhunderten versuchen Historiker, Geschichtsphilosophen und Kulturwissenschaftler, Weltgeschichte als Kulturgeschichte zu erfassen. Insbesondere seit der europäischen Aufklärung des 18. Jahrhunderts ist der Ansatz populär, historische Bewegungen menschlicher Gesellschaften mit Figurationen wie Kreisläufen und Zyklen zu deuten. Diverse Kulturkreistheorien sind in die Ideengeschichte eingegangen. Ihr Einfluss auf Mentalitäten und Eliten ist bis in die Gegenwart belegt. Kulturkreistheorien und ihre Urheber, von Rückert über Spengler bis Toynbee, stehen im Zentrum der Ausgabe.

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Russlandbilder, Kultursoziologie  2/13.

Kultursoziologie 2/13

Russlandbilder

Deutsch-russische Kontakte stehen auch in dieser Ausgabe im Mittelpunkt: Diplomatische Reiseberichte aus vergangenen Jahrhunderten und Begegnungen zwischen Schriftstellern aus der DDR und der UdSSR belegen Ferne und Nähe in dieser Beziehung. In weiteren Aufsätzen spüren unsere Autorinnen und Autoren dem Spannungsfeld von Krieg, Frieden und Sprache in der Literaturgeschichte von Herder bis Grass, dem naturrechtlichen Denken des Aufklärers Volney und der basalen soziologischen Polarität von Gemeinschaft und Gesellschaft nach.

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Deutsche und Russen, Kultursoziologie  1/13.

Kultursoziologie 1/13

Deutsche und Russen

Deutsche und Russen, Russen und Deutsche in der europäischen Kulturgeschichte – sie stehen im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe, in historischer und aktueller Perspektive. Enthalten sind Beiträge zur sowjetischen Kulturgeschichte, zur Metapher der schwarzen Augen und zur russischen Welt Leipzigs. In weiteren Aufsätzen finden sich profunde Anmerkungen zur Bestimmung des Fachs Kultursoziologie und eine Analyse zur Entwicklung des Hermann von Pückler-Muskau.

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