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Berliner Debatte INITIAL

Berliner Debatte Initial ist ein Journal mit Beiträgen aus den Geisteswissenschaften, den Sozialwissenschaften und der Ökonomie. Seit 2009 erscheinen vier Hefte pro Jahrgang. Jedes Heft enthält einen Themenschwerpunkt und Artikel zu aktuellen sozialwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen und philosophischen Themen. Regelmäßig werden Beiträge zum sozioökonomischen Umbruch in Ostdeutschland und Rezensionen zu wichtigen Neuerscheinungen publiziert.

Die Seite des Journals finden Sie hier: redaktion.berlinerdebatte.de

Berliner Debatte Initial 3/2009

Bildung als Humankapital

Bildung als Humankapital – diese Perspektive provoziert. Unter dem Eindruck des Wettbewerbs in einer globalen Wissensgesellschaft erwartet Bildungspolitik, dass sich die Einzelnen produktiv auf die Erfordernisse des globalen Marktes beziehen. Bessere Bildung und Anstrengungen schaffen bessere Beschäftigungsmöglichkeiten und sorgen eher als steigende Sozialausgaben dafür, die Lage der Individuen und die gesamtgesellschaftliche Situation zu verbessern. Welchen Strukturwert gewinnen spezifische Thematisierungsformen von Bildung in diversen institutionellen Kontexten und welche Konsequenzen ergeben sich aus dem Trend zur Humankapitalisierung von Bildung?

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Berliner Debatte Initial 2/2009

Wege aus der Krise

Die Weltwirtschaft befindet sich 2009 in einer dramatischen Lage. Nach dem Zusammenbruch des US-Immobilien- und Hypothekenmarktes, dem Kollaps von Großbanken und der Krise auf den Finanzmärkten, welche mit der Lehman-Pleite ihren Höhepunkt erreichte, verzeichnet nunmehr die globale Produktion von Gütern und Dienstleistungen ihren tiefsten Einbruch seit der Weltwirtschaftskrise 1929/33. Wie diese Krise historisch zu bewerten sein wird, steht noch aus. Mit diesem Heft soll die Diskussion über Hintergründe, die Deutungsversuche und die interdisziplinäre Erklärung der Krise im Lichte der aktuellen Ereignisse fortgesetzt werden.

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Berliner Debatte Initial 1/2009

Konsumzeit - Zeitkonsum

Befasst man sich mit dem Thema „Konsum", trifft man auf eine Vielzahl von Fragestellungen. Konsum geschieht quasi überall und schließt kaum jemanden völlig aus. Weniger untersucht ist der Zusammenhang von Konsumzeit und Zeitkonsum. Dies mag daran liegen, dass Zeit eine geradezu allgegenwärtige Qualität besitzt, allem immer schon zugrunde liegt. Dabei ist die Relevanz von Zeit für den Konsum immens, als intervenierende Variable, aber auch als konkrete, mitunter sogar reflexive Referenz, etwa wenn Zeit selbst zum Gegenstand von Konsum wird, mehr noch, wenn Zeit für den Konsum knapp wird.

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Berliner Debatte Initial 6/2008

Deutsch-polnische Kalamitäten

Rhetorische Ausfälle, die 2005-2007 das polnisch-deutsche Verhältnis kennzeichneten, schienen quer zu liegen zu den sonstigen Trends in der gemeinsamen Entwicklung. Alles wahlpolitische Inszenierung? An substanziellen Konflikten wie über den EU-Reformvertrag von Lissabon oder die strategische Gestaltung der Beziehungen zu Russland hat sich nichts Wesentliches geändert. Konflikte dieser Art verweisen auf tiefer liegende Differenzen, die nicht nur die Einstellungen von Deutschen zu Polen und umgekehrt konditionieren, sondern weit darüber hinausreichen, insofern sie die Verständigung über europäische Integration erschweren.

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Berliner Debatte Initial 5/2008

Neunzehnhundertachtundsechzig

Angesichts der Fülle von Gedenkveranstaltungen zum 40. Jahrestag der Studentenbewegung der 1960er Jahre, die man sich angewöhnt hat, mit der Jahreszahl 1968 gleichzusetzen, hat es den Anschein, als handele es sich dabei um das bedeutendste Ereignis in der Geschichte der Bundesrepublik.

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Berliner Debatte Initial 4/2008

Endlose Depression

Die gegenwärtige Finanzkrise bringt einschneidende Veränderungen für das gesamte internationale Wirtschafts- und Finanzsystem mit sich. Einige reden von einem Ende des ungehemmten Wirtschaftsliberalismus, einer Renaissance der keynesianischen Globalsteuerung. Die Zeiten der Deregulierungseuphorie sind zu Ende – nur können wir nicht sicher sein, ob die Ideen zu einer Erneuerung der Regulation eher der nochmaligen „allerletzten" Rettung des Alten dienen oder ob sie auf den Weg zu etwas Neuem, einem „sozialen Ökokapitalismus", führen. Eine Antwort haben wir nicht, aber das Heft bietet viele Anregungen auf dem Weg zu Antworten.

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Berliner Debatte Initial 3/2008

Akteure in Ostdeutschland

Ostdeutschland nimmt teil an der globalen Transformation des bislang dominierenden fordistischen Wirtschafts- und Sozialsystems. Seit Anfang der 1970er Jahre zeigen sich in diesem System erhebliche Risse, Verwerfungen und Erscheinungen von Erosion. Neue Formen der Produktion, der Verteilung, der sozialen Interaktion, ja der gesamten Lebensweise müssen gefunden werden. Mit diesem Ziel hatte sich das Netzwerk Ostdeutschlandforschung den Fragen nach den Akteuren des Umbruchs zugewandt und im Experimentierraum Ostdeutschland nicht Adaption bzw. Nachbau bestehender institutioneller Muster, sondern prinzipiell offene Konstellationen gefunden.

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Berliner Debatte Initial 1/2 /2008

Antisemitismus

Rechtsextremismus und Antisemitismus gehören zu den drängendsten Problemen unserer Zeit. Obgleich die logische und thematische Verbindung beider Phänomene nicht ohne Weiteres gegeben ist, sind beide Aspekte eines gesellschaftlichen Problems: Rechtsextremismus existiert nicht ohne Antisemitismus, er ist für jenen ebenso konstitutiv, wie Antisemitismus (in seiner aggressiven Form) kaum ohne rechtsextreme Praktiken, Ansichten und Haltungen auskommt. Quantitative und qualitative empirische Befunde aus der Schweiz und Deutschland dokumentieren diesen Zusammenhang.

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