Berliner Debatte Initial

Berliner Debatte Initial ist ein Journal mit Beiträgen aus den Geisteswissenschaften, den Sozialwissenschaften und der Ökonomie. Seit 2009 erscheinen vier Hefte pro Jahrgang. Jedes Heft enthält einen Themenschwerpunkt und Artikel zu aktuellen sozialwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen und philosophischen Themen. Regelmäßig werden Beiträge zum sozioökonomischen Umbruch in Ostdeutschland und Rezensionen zu wichtigen Neuerscheinungen publiziert.

Die Seite des Journals finden Sie hier: www.berlinerdebatte.de


Berliner Debatte Initial 1/2011

Populismus

Nicht erst mit dem Erscheinen des „Sachbuchs“ aus der Feder von Sarrazin 2010 machte sich die Politik einen neuen Kampfbegriff zu eigen: „Populismus!“ Wann immer sich Forderungen nach mehr Basisdemokratie oder dem Ausbau sozialstaatlicher Leistungen erheben, wenn Nationalismen oder antimuslimische Ressentiments ihren Weg in die Öffentlichkeit finden – umgehend formulieren Medien den Vorwurf des „Populismus“. Die Autoren spüren Formen des Populismus in vergleichender Perspektive nach. Sie leisten Pionierarbeit, die sich als Beitrag zu einem aufgeklärten Umgang mit dieser problembeladenen Erscheinung versteht.

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Berliner Debatte Initial 4/2010

Gesampelte Gesellschaft

Biobanken für menschliche Zellen, Gewebe und andere Körpersubstanzen dienen nicht allein der Erforschung von Krankheiten, sondern können Daten für umfassende epidemiologische Studien liefern, deren Zwecke nicht abzusehen sind. „Biobanking“ wirft Fragen auf: nach dem Eigentumsstatus aufbewahrter Materialien, Möglichkeiten und Grenzen des Schutzes der Privatsphäre der Spender und nach den Kommerzialisierungsbedingungen für die Nutzung menschlicher Materialien. Die Autoren prüfen zentrale Konzepte wie Eigentum, Privatheit, „Spenden“ für Biobanken, sowie Erteilung oder Verweigerung von „Zustimmungen“ an der Forschung.

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Berliner Debatte Initial 3/2010

Autokratie Heute

Mitte der 1990er Jahre lief Huntingtons Dritte Welle der Demokratisierung beinahe ungehört aus. Zweifellos veränderte sie die politische Weltkarte. Zu Fukuyamas „Ende der Geschichte“ führte sie indessen nicht. Ungerührt von Gischt und Brandung trotzen einige autokratische Regime den demokratischen Gezeiten und erzwingen eine umfassende Revitalisierung der Autokratieforschung. Dieses Heft gibt Auskunft über den Erkenntnisstand und die laufende Debatte. Gefragt wird nach dem Wesen autokratischen Regierens gestern und heute, aber auch nach den Herausforderungen, denen sich autokratische Regierungen im 21. Jahrhundert gegenüber sehen.

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Berliner Debatte Initial 2/2010

Europäische Integration und EU-Kritik

Mitte der 1990er Jahre galt Kritik an der EU in den Öffentlichkeiten ihrer Mitgliedsländer als tabu. Inzwischen ist von politischen Eliten der Mitgliedsstaaten, selbst von Intellektuellen, die zu Protagonisten des europäischen Einigungsprojekts zählten, vehemente Grundsatzkritik am Modus der europäischen Integration zu vernehmen. Die Ausgabe spürt diversen Phänomenen der neueren Skepsis nach, darunter dem in der Literatur häufig thematisierten „Demokratiedefizit“ und der wachsenden Diskrepanz zwischen Forcierung der Integration des europäischen Binnenmarktes und dem Geltungsverlust von Projekten positiver Integrationspolitik.

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Berliner Debatte Initial 1/2010

Klimapolitik in Südamerika

Folgen des Klimawandels für weniger prominente Länder, aber auch deren klimapolitisches Potenzial finden in der Debatte selten Beachtung. Der Schwerpunkt bietet Einblick in komplexe Zusammenhänge von Welthandel, Entwicklungszusammenarbeit, Technologietransfer und Klimapolitik. Zudem zeigt er für lateinamerikanische Schwellenländer Möglichkeiten auf, klimaverträgliche Investitionen zur Modernisierung ihrer Exportstruktur und mittelfristigen Stärkung ihrer Wettbewerbspositionen auf dem Weltmarkt zu nutzen. Ein weiterer Schwerpunkt knüpft an „Wege aus der Krise“ (Heft 2/2009) an und zeigt Auswege aus der Finanz- und Wirtschaftskrise.

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Berliner Debatte Initial 4/2009

"Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie" neu gelesen

Im feierlichen 20. Jahrgang widmet sich die Zeitschrift Umbruchprozessen. Die aktuelle Weltwirtschaftskrise hat das Verständnis des Kapitalismus stärker als je zuvor seit 1989 problematisiert. Politikwissenschaftler fragen sich, wie angesichts zunehmend transnationalen Regierens gehaltvolle Demokratie noch möglich ist – eine Perspektive, die vor 20 Jahren kaum denkbar war. Schumpeters Klassiker "Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie" von 1942 ist wieder en vogue.

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Berliner Debatte Initial 3/2009

Bildung als Humankapital

Bildung als Humankapital – diese Perspektive provoziert. Unter dem Eindruck des Wettbewerbs in einer globalen Wissensgesellschaft erwartet Bildungspolitik, dass sich die Einzelnen produktiv auf die Erfordernisse des globalen Marktes beziehen. Bessere Bildung und Anstrengungen schaffen bessere Beschäftigungsmöglichkeiten und sorgen eher als steigende Sozialausgaben dafür, die Lage der Individuen und die gesamtgesellschaftliche Situation zu verbessern. Welchen Strukturwert gewinnen spezifische Thematisierungsformen von Bildung in diversen institutionellen Kontexten und welche Konsequenzen ergeben sich aus dem Trend zur Humankapitalisierung von Bildung?

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Berliner Debatte Initial 2/2009

Wege aus der Krise

Die Weltwirtschaft befindet sich 2009 in einer dramatischen Lage. Nach dem Zusammenbruch des US-Immobilien- und Hypothekenmarktes, dem Kollaps von Großbanken und der Krise auf den Finanzmärkten, welche mit der Lehman-Pleite ihren Höhepunkt erreichte, verzeichnet nunmehr die globale Produktion von Gütern und Dienstleistungen ihren tiefsten Einbruch seit der Weltwirtschaftskrise 1929/33. Wie diese Krise historisch zu bewerten sein wird, steht noch aus. Mit diesem Heft soll die Diskussion über Hintergründe, die Deutungsversuche und die interdisziplinäre Erklärung der Krise im Lichte der aktuellen Ereignisse fortgesetzt werden.

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Berliner Debatte Initial 1/2009

Konsumzeit - Zeitkonsum

Befasst man sich mit dem Thema „Konsum", trifft man auf eine Vielzahl von Fragestellungen. Konsum geschieht quasi überall und schließt kaum jemanden völlig aus. Weniger untersucht ist der Zusammenhang von Konsumzeit und Zeitkonsum. Dies mag daran liegen, dass Zeit eine geradezu allgegenwärtige Qualität besitzt, allem immer schon zugrunde liegt. Dabei ist die Relevanz von Zeit für den Konsum immens, als intervenierende Variable, aber auch als konkrete, mitunter sogar reflexive Referenz, etwa wenn Zeit selbst zum Gegenstand von Konsum wird, mehr noch, wenn Zeit für den Konsum knapp wird.

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Berliner Debatte Initial 6/2008

Deutsch-polnische Kalamitäten

Rhetorische Ausfälle, die 2005-2007 das polnisch-deutsche Verhältnis kennzeichneten, schienen quer zu liegen zu den sonstigen Trends in der gemeinsamen Entwicklung. Alles wahlpolitische Inszenierung? An substanziellen Konflikten wie über den EU-Reformvertrag von Lissabon oder die strategische Gestaltung der Beziehungen zu Russland hat sich nichts Wesentliches geändert. Konflikte dieser Art verweisen auf tiefer liegende Differenzen, die nicht nur die Einstellungen von Deutschen zu Polen und umgekehrt konditionieren, sondern weit darüber hinausreichen, insofern sie die Verständigung über europäische Integration erschweren.

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