Berliner Debatte Initial

Berliner Debatte Initial ist ein Journal mit Beiträgen aus den Geisteswissenschaften, den Sozialwissenschaften und der Ökonomie. Seit 2009 erscheinen vier Hefte pro Jahrgang. Jedes Heft enthält einen Themenschwerpunkt und Artikel zu aktuellen sozialwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen und philosophischen Themen. Regelmäßig werden Beiträge zum sozioökonomischen Umbruch in Ostdeutschland und Rezensionen zu wichtigen Neuerscheinungen publiziert.

Die Seite des Journals finden Sie hier: www.berlinerdebatte.de


Berliner Debatte Initial 3/2013: Auf der Jagd nach Gefühlen

Berliner Debatte Initial 3/2013

Auf der Jagd nach Gefühlen

Das Thema „Gefühle“ ist bereits seit den 1980er Jahren en vogue. Mit Beiträgen aus unterschiedlichen Disziplinen versucht sich der Heftschwerpunkt an einer Bestandsaufnahme: Warum lassen sich mit dem Thema so gut Forschungsgelder einwerben? Was sagt die Emotionswissenschaft zu gesellschaftlich relevanten Fragen? Welche emotionalen Skripte werden uns medial vorgegeben? Und was bedeutet all dies für unsere eigene Emotionalität? Im Nebenschwerpunkt geht es um die politische Entwicklung der späten Sowjetunion - jenseits der herkömmlichen Dichotomie von Demokratie und Autokratie.

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Berliner Debatte Initial 2/2013

Postdiktatorische Räume

Der Flug einer Leninstatue durch Berlin im Film Goodbye Lenin steht auf emblematische Weise für die Umgestaltung des öffentlichen Raumes nach 1989. Der Themenschwerpunkt diskutiert den Umgang mit der Vergangenheit in Bezug auf postdiktatorische Räume. Letztere werden hier in weitem Sinne verstanden, denn die Fallstudien widmen sich sowohl postsozialistischen als auch post-autoritären bzw. postkolonialen Kontexten (Spanien und Portugal). Den Auftakt des Heftes bildet, in deutscher Erstübersetzung, ein Schlüsseltext von Pierre Bourdieu – inklusive Kommentar und eingehender Analyse.

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Berliner Debatte Initial 1/2013

Bildung und Biologie

Biowissenschaftliches Wissen gewinnt im pädagogischen Feld an Präsenz. Das Spektrum reicht von populärwissenschaftlichen Darstellungen über die pädagogische Praxis und Lebenswelten von Kindern und Eltern bis zur Erziehungswissenschaft als Disziplin. Jenseits rhetorischer Auseinandersetzungen werden im Themenschwerpunkt kritische Perspektiven auf die pädagogische Präsenz der Biowissenschaft entwickelt und Aspekte angesprochen, die bisher kaum Beachtung fanden. Der Nebenschwerpunkt setzt die Diskussion aus Heft 1/2012 um die Bewältigung des Stalinschen Terrors in Russland fort.

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Berliner Debatte Initial 4/2012

Literatur und Utopie

Welche Bedeutung haben Utopien in der zeitgenössischen Literatur? Was sind ihre Chancen auf Verwirklichung im geschichtlichen Hier und Jetzt? Was ist der Preis, den ein utopisches Denken von uns und denen fordert, die uns folgen? Kann es sein, dass die Kosten eventuell erheblich höher ausfallen als die versprochenen Verheißungen? Der Schwerpunkt in Heft 4/2012 sucht diese Fragen zu beantworten.

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Berliner Debatte Initial 3/2012

Jenseits der Orthodoxie

Schon heute ist sicher, dass die aktuelle Krise in die Wirtschaftsgeschichte als nachhaltige Zäsur eingehen wird. Sie hat nicht nur den Finanzmarktkapitalismus als marktradikales Modell diskreditiert; sie hat auch die theoretischen Grundlagen des Finanzkapitalismus radikal in Frage gestellt. Darum erleben kapitalismuskritische und alternative Konzepte zur Zeit einen ungeahnten Aufschwung. Ausgabe 3/2012 widmet sich der Analyse bemerkenswerter Entwicklungsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft, deren wissenschaftliche Bearbeitung gerade erst begonnen hat.

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Berliner Debatte Initial 2/2012

Honeckers Welt

Der Person Erich Honeckers (1912-1994) heute noch innovative Aspekte abringen zu wollen, ist ein seltsames Unterfangen. Wie eine Randfigur wirkt sie, im Schatten anderer deutscher Staatsmänner. Die im Themenschwerpunkt "Honeckers Welt" versammelten Beiträge möchten zeigen, dass die Geschichte Erich Honeckers noch nicht auserzählt ist.

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Berliner Debatte Initial 1/2012

Fragmentierung und Überleben

Die Entwicklungsprobleme in Ostdeutschland sind vor dem Hintergrund eines weltweiten sozialökonomischen Umbruchs seit Ende der 1970er Jahre zu sehen. Heute stehen wettbewerbsfähige Unternehmen, prosperierende Regionen, stagnierende Lokalwirtschaften mit prekären Beschäftigungsverhältnissen, deindustrialisierte Städte sowie sich entleerende ländliche Räume nebeneinander. Andreas Willisch hat Beiträge aus dem „Wittenberge-Projekt“ (2007-12) zusammengestellt, die Strategien untersuchen, die es den Bewohnern abgehängter europäischer Regionen ermöglichen, unter prekären Umbruchbedingungen „fortzufahren, zu leben“ (Derrida).

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Berliner Debatte Initial 4/2011

Kapitalistische Moderne

Angesichts vielschichtiger Krisenprozesse des globalen Kapitalismus seit 1997/98 lässt sich für die soziologische Zeitdiagnose eine Bewegung erkennen, die Streeck in der Formulierung pointierte: "bringing capitalism back in." Im Schwerpunkt diskutieren Autoren Gründe, Formen und Folgen dieser eigentümlichen gegenwartsdiagnostischen und gesellschaftstheoretischen Sequenz. Insbesondere interessiert, ob und wie die Postmoderne-Debatte der 1980/90er Jahre Einfluss auf heutige Diskurse und theoretische Entwicklungen ausübt. Was bedeutet die Postmoderne für die kapitalistische Moderne?

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Berliner Debatte Initial 3/2011

Sozial & ökologisch

Der Begriff „Reformismus“ geht auf eine Kontroverse in der frühen sozialistischen Bewegung um den angemessenen Weg zu einer sozial gerechten Gesellschaftsordnung zurück. Als Begründer des theoretischen Reformismus gilt Eduard Bernstein, der die revolutionäre Strategie des Marxismus verwarf und dafür plädierte, gesellschaftliche Veränderungen in Richtung der Reduzierung sozialer Ungleichheit anzustreben. Die Initiatoren des Themas versuchen dem ursprünglichen Reformverständnis insofern wieder Geltung zu verschaffen, als sie die Notwendigkeit eines grundsätzlichen und progressiven Charakters konstruktiver Reformpolitik begründen.

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Berliner Debatte Initial 2/2011

Sparwut

Die „große Krise“ der Jahre 2008 und 2009 hat zu enormen Verwerfungen in der Weltwirtschaft geführt: Ungleichgewichte in den Handels- und Leistungsbilanzen, kaum noch beherrschbare Defizite der Staatshaushalte und astronomische Schuldenberge, tiefe Löcher in den Bankbilanzen, unerwartete Währungsturbulenzen sowie inflationäre Preissteigerungen sind die auffälligsten Phänomene. In den öffentlichen Debatten aber steht vor allem der Anstieg der Staatsverschuldung im Fokus.

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