Berliner Debatte Initial

Berliner Debatte Initial ist ein Journal mit Beiträgen aus den Geisteswissenschaften, den Sozialwissenschaften und der Ökonomie. Seit 2009 erscheinen vier Hefte pro Jahrgang. Jedes Heft enthält einen Themenschwerpunkt und Artikel zu aktuellen sozialwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen und philosophischen Themen. Regelmäßig werden Beiträge zum sozioökonomischen Umbruch in Ostdeutschland und Rezensionen zu wichtigen Neuerscheinungen publiziert.

Die Seite des Journals finden Sie hier: www.berlinerdebatte.de


Berliner Debatte 4/2017

Berliner Debatte Initial 4/2017

Flüchtiges Europa

Ist die viel diskutierte „Flüchtlingswelle“ des Jahres 2015 ein singuläres Ereignis? Oder gibt es Kontinuitäten in der europäischen Migrationsgeschichte? Sind aktuelle Migrationsbewegungen als von außen verursachte Schocks zu begreifen? Oder spielen auch interne, strukturelle Faktoren innerhalb der politischen Architektur der EU eine Rolle? Die derzeitige „Flüchtlingskrise“ bietet einen Anlass, grundlegende demokratietheoretische Fragen auf allen Ebenen des europäischen politischen Systems zu reflektieren. Dies betrifft beispielsweise Debatten um ein postnationales Bürgerrecht oder Konzepte einer postmigrantischen und postmultikulturellen Gesellschaft.

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Berliner Debatte 3/2017

Berliner Debatte Initial 3/2017

Arbeit im Osten

Zum Jahresende 2015 wurde die niedrigste Arbeitslosenquote in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung gemeldet. Diese Dynamik sei als ein Indikator einer insgesamt positiven wirtschaftlichen Entwicklung zu bewerten. Doch dem wirtschaftlichen Erfolg, so jedenfalls lauten vielfach geäußerte Befürchtungen, drohen durch den demografischen Wandel die Grundlagen entzogen zu werden. Der Bevölkerungsrückgang werde sich fortsetzen, dadurch sinke das Erwerbspersonenpotenzial. Die Folge seien Negativszenarien wie wirtschaftliche Schrumpfung, Unternehmensabwanderung und flächendeckender Fachkräftemangel. Berliner Debatte Initial geht diesen Thesen auf den Grund.

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Berliner Debatte 1/2017

Berliner Debatte Initial 2/2017

Kinderrechte – Menschenrechte

Kinderrechte werden heute üblicherweise über den Bezug auf Menschenrechte begründet und legitimiert. Diese Bestimmung gewinnt eine gegenwärtig maßgebliche Rechtsform in der UN-Kinderrechtskonvention. Über die theoretischen und praktischen Konsequenzen der Anbindung von Kinderrechten an Menschenrechte herrscht jedoch alles andere als Einigkeit. Die Beiträge des Themenschwerpunkts konfrontieren das Sprechen über Kinderrechte im Kontext von Politik, Recht und Pädagogik mit dem Diskurs um Menschenrechte.

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Berliner Debatte 1/2017

Berliner Debatte Initial 1/2017

Russland in Blut gewaschen

1917, ein Revolutionsjahr und seine Folgen: Berliner Debatte Initial widmet sich dem Jubiläum der russische Revolution aus Sicht der Literatur. Wie werden die Revolution und ihre Folgen in der Literatur dargestellt und verarbeitet? Welche Sicht auf die Geschichte eröffnen die Texte? Wie zeigt sich in ihnen der „Einbruch der Geschichte“ ins Leben des Einzelnen? Und was erzählen die Rezeption und die Übersetzungen über die jeweilige Sicht auf die Revolution und die Auseinandersetzungen mit ihr?

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Berliner Debatte 4/2016

Berliner Debatte Initial 4/2016

Big Data als Theorieersatz

Seit einigen Jahren ist Big Data in aller Munde. Während manche Autoren affirmativ das Ende der Theorie herbeirufen, plädieren andere dafür, eine neue, auf Big Data gestützte Sozialwissenschaft als Teilbereich der „Digital Humanities“ zu begründen. Der Themenschwerpunkt beleuchtet den gegenwärtigen Status sozial- und geisteswissenschaftlicher Forschung angesichts der Möglichkeiten, die digitale, algorithmenbasierte Technologien bieten. Im Fokus steht die Frage, inwieweit sich Theoriebildung und hypothesengeleitete Forschung ändern, wenn durch Big Data eine „dichte Beschreibung“ der Welt möglich wird.

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Berliner Debatte 3/2016

Berliner Debatte Initial 3/2016

Leben mit der Krise

Das Wort „Krise“ ist allgegenwärtig, wenn es um die Beschreibung Ostdeutschlands geht – sei es die wirtschaftliche oder die Demokratiekrise. Dabei wird das Leben des Einzelnen mit und in der Krise häufig außer Acht gelassen. Berliner Debatte Initial nimmt eine mikrosoziologische Perspektive ein und richtet den Blick auf Individuen und deren Lebenswelt. Es werden Menschen vorgestellt, die nicht nur wegen ihrer eingeschränkten Handlungsspielräume „im Dunkeln“ sind, sondern auch deshalb, weil sich fast niemand für ihr Schicksal interessiert.

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Berliner Debatte 2/2016

Berliner Debatte Initial 2/2016

Die Lücke der Utopie

Vor 500 Jahren erschien Thomas Morus’ „Utopia“. Der Text begründete ein Genre: Das Entwerfen gesellschaftlicher Alternativen verband sich mit dem Begriff der Utopie. Berliner Debatte Initial nimmt das Jubiläum zum Anlass, um nach der Stellung von Utopie im politischen Denken zu fragen. Welche gesellschaftlichen Erwartungen und Probleme artikulieren sich in Utopien? Was können Utopien leisten: Sind sie Kritik, Programm oder Warnung? Reales oder gedankliches Experiment? Sind sie Ermächtigung zum Verändern oder trösten sie über die elende Gegenwart? Wofür stehen Utopien heute?

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Berliner Debatte 1/2016

Berliner Debatte Initial 1/2016

Wissen – Macht – Arbeit

Unter den Vorzeichen der Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft ändert sich das Arbeitsleben rasant. Traditionelle Karriereverläufe lösen sich zunehmend auf. Digitalisierung und Automatisierung drohen ganze Berufsgruppen verschwinden zu lassen, während zugleich neue Berufsfelder entstehen und sich äußerst dynamisch entwickeln. Die politische wie öffentliche Debatte über die Zukunft der Arbeit scheint angesichts der sich abzeichnenden Veränderungen zwischen Euphorie und Hysterie zu schwanken. Die neue Ausgabe der Berliner Debatte Initial fragt nach den Tendenzen dieser Entwicklung und dem neuen Verhältnis zwischen Arbeit und Wissen.

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Berliner Debatte 4/2015

Berliner Debatte Initial 4/2015

Politische Theorie (post-)modern

Eine Erkundung

Unter welchen Bedingungen muss sich politische Theorie 25 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges bewähren? In einer postmodernen Welt, in der sich das Denken unüberbrückbar pluralisiert und ideengeleitete Politik sich fast schon von selbst erledigt hat, steht die politische Theorie vor der Herausforderung, das Politische nicht den Sachzwängen zu überlassen. Der Schwerpunkt gibt einen Einblick in diese Situation und stellt verschiedene Ansätze politischen Denkens heute vor. Mit Beiträgen von Oliver Marchart, Frank Adloff, Rainer Schmidt u.a.

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Berliner Debatte 3/2015

Berliner Debatte Initial 3/2015

Heiner Müller

Macht, Geist & Katastrophengier

Heiner Müllers vornehmlich dramatisches Oeuvre ist genuin politisch. Die DDR und der Kommunismus sind das Material, das er vor menschheitsgeschichtlichem Hintergrund dramaturgisch auslotet. Die postmoderne Attitüde wie der ernsthaft dramaturgische Gestus, der auf der Annah­me einer qualitativ anderen Zukunft aufruht, sind für die Gegenwart nur in vermittelter Form eine Provokation. Berliner Debatte Initial fragt nach dem Hintergrund für die Katastrophengier dieses Dramatikers und deren Wirkungen in unserer „postheroischen“ Zeit.

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