Berliner Debatte Initial

Berliner Debatte Initial ist ein Journal mit Beiträgen aus den Geisteswissenschaften, den Sozialwissenschaften und der Ökonomie. Seit 2009 erscheinen vier Hefte pro Jahrgang. Jedes Heft enthält einen Themenschwerpunkt und Artikel zu aktuellen sozialwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen und philosophischen Themen. Regelmäßig werden Beiträge zum sozioökonomischen Umbruch in Ostdeutschland und Rezensionen zu wichtigen Neuerscheinungen publiziert.

Die Seite des Journals finden Sie hier: www.berlinerdebatte.de


Berliner Debatte Initial 1: Digitale Dystopien

Berliner Debatte Initial 1/ 2020

Digitale Dystopien

Die Covid-19-Pandemie rückt die Möglichkeiten und Chancen digitaler Technologien in den Vordergrund. Kein Anlass mehr zur Kritik, kein Grund zur Sorge? Berliner Debatte Initial stellt die dunklen Seiten der Digitalisierung in den Mittelpunkt und fragt nach ihrer Reflexion in zeitgenössischen Zukunftsentwürfen. Dabei werden Digitale Dystopien in Literatur und Film im Rückgriff auf soziologische Zeitdiagnosen und philosophische Theorieangebote untersucht. Schließlich werden technische Voraussetzungen und ethische Implikationen der Digitalisierung diskutiert.

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Berliner Debatte Initial 4/2019

Berliner Debatte Initial 4/2019

30 Jahre

Vor 30 Jahren wurden die Grenzengeöffnet. Knapp ein Jahr später erfolgte der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik. Heute blicken wir zurück und ziehen Bilanz. War 1989/90 eine Zeit des Aufbruchs, der Hoffnungen und der Erwartungen, so folgten Jahre der Enttäuschung, der Abwicklung, Desillusionierung und Frustration. Aber es gab auch Erfolge, Fortschritte und Erneuerung. Die Ergebnisse sind ambivalent. Ebenso die Bilder in den Köpfen der Menschen. Ging man bis vor kurzem noch davon aus, die Entwicklung sei abgeschlossen und nur noch Zukunftsfragen von Interesse, so stellt sich das heute ganz anders dar: Es werden alte Wahrheiten überprüft und neue Fragen gestellt.

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Berliner Debatte Initial 3/2019

Berliner Debatte Initial 3/2019

Heimatkunden

Der Heimatbegriff ist in den letzten Jahren ziemlich machtvoll zurückgekehrt und beherrscht nun die Debatten. Für die einen ist es eine Chiffre für die gute alte Zeit, nach der sie sich sehnen. Für die anderen ist es ein politisches Schlagwort, das sich bestens instrumentalisieren lässt, um zwischen „Eigenem“ und „Fremdem“ zu unterscheide. Das Spektrum der Bedeutungen und Assoziationen, die „Heimat“ hat und aufruft, ist selbstverständlich weitaus größer. Heimatkunden – verstanden als Erforschungen von „Heimat“ – laden dazu ein zu erkunden, was es mit dem Phänomen und seiner Bezeichnung auf sich hat, was uns dieses Wort heute sagen kann und soll.

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Berliner Debatte Initial 2/2019

Berliner Debatte Initial 2/2019

Die Ästhetik des Kommunismus

Mit seinen originären wie originellen Bezügen auf die marxsche Theorie prägte Lothar Kühne die Debatten zu Architektur und Stadtplanung sowie die Ästhetik in der DDR. Sein radikaler Anspruch, Ästhetik, verstanden als Gestaltung der materiellen Lebensbedingungen der Menschen, mit der Perspektive des Kommunismus zu verbinden, faszinierte und provozierte – und ließ ihn auch zu einem wichtigen Bezugspunkt in der Suche nach einem alternativen Verständnis des Sozialismus werden. Die Beiträge beleuchten Kühnes Stellung im „intellektuellen Haushalt“ der DDR und fragen danach, wie sein Werk heute neu gelesen und daran angeknüpft werden kann.

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Berliner Debatte Initial 1/2019

Berliner Debatte Initial 1/2019

Der neue Kulturkampf

Kultur wurde der bestimmende Begriff unserer Gegenwart und avancierte zur entscheidenden Sinnressource der Gesellschaften. In unsicheren Zeiten berufen sich diese auf die Kultur, und die wiederum stattet das kollektive Selbstverständnis sowohl mit Selbstbewusstsein als auch mit Selbstzweifel aus. Berliner Debatte Initial 1/2019 beschäftigt sich mit der kritischen Frage, ob im „neuen Kulturkampf“ die überkommenen Konflikte kulturell maskiert und reformuliert werden oder aber ob sich im Zeichen der Kultur eine zusätzliche Polarisierung gesellschaftlicher Differenzen vollzieht.

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Berliner Debatte 3/2018

Berliner Debatte Initial 4/2018

Krisen der Realität

Die Realität ist zum Zankapfel geworden. Die Streitereien darüber werden heute nicht in der Philosophie oder den Naturwissenschaften ausgetragen, sondern spielen sich auf verschiedenen öffentlichen Bühnen ab. Streitpunkt sind nicht Zweifel an der Existenz der Welt oder Fragen, die das Wesen der Wirklichkeit und deren Erkenntnis betreffen. In Zeiten „postfaktischer Politik“ ist der Streit zuallererst rhetorischer Natur. Aus unterschiedlichen fachwissenschaftlichen Perspektiven beleuchten die Autorinnen und Autoren Wendepunkte, an denen dominante Wirklichkeitsverständnisse hinterfragt und überwunden wurden.

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Berliner Debatte 3/2018

Berliner Debatte Initial 3/2018

Deutsche sehen die Sowjetunion

Im Themenschwerpunkt „Deutsche sehen die Sowjetunion“ stehen historische Konstellationen und Prägungen des deutschen Blicks auf Russland ebenso im Fokus wie die Darstellung und Verarbeitung des dortigen Geschehens seit 1917 aus deutscher Perspektive. Die Beiträge stellen ausgewählte Personen und Phänomene wie den Polit-Tourismus in die Sowjetunion vor. Exemplarisch untersuchen sie, was den jeweiligen Blick motivierte und formte. Dabei handelt es sich nicht zuletzt um Erfahrungen von Grenzüberschreitungen, wie der Osteuropaforscher Karl Schlögel sie nennt. Die meisten der in den Beiträgen vorgestellten Autorinnen und Autoren reisten in die Sowjetunion.

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Berliner Debatte 2/2018

Berliner Debatte Initial 2/2018

Marx und der Anarchismus

Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx widmet sich Berliner Debatte Initial der Frage: Wie hielten Marx und der Marxismus es mit dem Anarchismus? Marxismus und Anarchismus gelten als „feindliche Brüder“. Hierin markiert sich Abgrenzung wie Nähe, Verwandtschaft und Konflikt. Die Beiträge gehen dem ambivalenten Verhältnis nach: den Auseinandersetzungen, Wirkungen, Annäherungen und theoretischen Berührungspunkten sowie Traditionsbezügen in gegenwärtigen Debatten wie der Commons-Bewegung.

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Berliner Debatte 1/2018

Berliner Debatte Initial 1/2018

Komplexe Grenzen

Grenzen stehen momentan im Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung. Nicht erst seit der so genannten Flüchtlingskrise geraten staatliche Demarkationen in den Blick der zeitgenössischen Medienöffentlichkeit. Dieser Präsenz stand allerdings lange Zeit eine deutliche Zurückhaltung in der sozial- und kulturwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Grenzen bzw. ein starker Fokus auf Nationalstaatsgrenzen gegenüber. Der Themenschwerpunkt zielt darauf, die Komplexität von Grenzen systematisch in den Blick zu nehmen und dabei sowohl die Vielfältigkeit von Grenzbildungsprozessen als auch die konkreten Wirkungsweisen von Grenzen zu thematisieren.

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Berliner Debatte 4/2017

Berliner Debatte Initial 4/2017

Flüchtiges Europa

Ist die viel diskutierte „Flüchtlingswelle“ des Jahres 2015 ein singuläres Ereignis? Oder gibt es Kontinuitäten in der europäischen Migrationsgeschichte? Sind aktuelle Migrationsbewegungen als von außen verursachte Schocks zu begreifen? Oder spielen auch interne, strukturelle Faktoren innerhalb der politischen Architektur der EU eine Rolle? Die derzeitige „Flüchtlingskrise“ bietet einen Anlass, grundlegende demokratietheoretische Fragen auf allen Ebenen des europäischen politischen Systems zu reflektieren. Dies betrifft beispielsweise Debatten um ein postnationales Bürgerrecht oder Konzepte einer postmigrantischen und postmultikulturellen Gesellschaft.

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