Eurasian Dynamics for Project Finance Development

Detlev Hummel / Claus Luttermann

Eurasian Dynamics for Project Finance Development

Interkulturelle Perspektiven

Die Projektfinanzierung führt verschiedene Kulturen zusammen, dient dem Brückenschlag praktisch wie intellektuell. Der Austausch in Zeiten schwieriger politischer und ökonomischer Rahmenbedingungen bleibt wichtig, denn die Welt wird gerade neu geordnet. Interkontinentalen Infrastrukturprojekten mit chinesischem Kapital („neue Seidenstraße“) müssen „Interkulturelle Projektfinanzierungen“ unter Mitwirkung der EU entgegengebracht werden, um die globalen Standards und neuen Märkte für Wohlstand und Frieden gemeinsam zu entwickeln.

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EU’s Connectivity in Times of Eurasian Dynamics

Detlev Hummel (Hrsg.)

EU’s Connectivity in Times of Eurasian Dynamics

Challenges for Banking and Finance

Dieses Buch dokumentiert eine Konferenz im Rahmen der „Ostpartnerschaften“ der Universität Potsdam. Versammelt sind Beiträge von Wissenschaftlern aus Russland, Polen, Weißrussland, Italien und Deutschland. Dieser Austausch in Zeiten schwieriger politischer und ökonomischer Rahmenbedingungen bleibt wichtig, denn die Welt wird gerade neu geordnet. Die Europäische Union hat ihre Rolle noch nicht gefunden. Deutschland und Russland sollten aufgrund ihrer Bedeutung in verschiedenen Bündnissen der gemeinsamen Verantwortung in den Eurasischen Beziehungen gerecht werden.

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WeltTrends 160: Italiens Abstieg

WeltTrends 160 | Februar 2020

Italiens Abstieg

Erst mit seiner nationalstaatlichen Einigung entwickelte sich Italien wirtschaftlich rasant. Im Verlauf nur eines Jahrhunderts wuchs es zu einer großen Volkswirtschaft heran. Besondere nationale Wege bilden hierfür oft die Basis. Außenpolitisch setzt Italien seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf eine feste Einbindung in die westlichen Bündnissysteme und die europäischen Integrationsprozesse. Seine zugleich angestrebte Mittlerrolle zwischen Konfliktparteien verleiht Italien international eine hohe Reputation und macht das durch zahllose Regierungskrisen innenpolitisch instabile Land dann doch wieder zu einem Faktor internationaler Stabilität.

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Kontroversen über den Arbeitswert

Klaus Müller / Georg Quaas

Kontroversen über den Arbeitswert

Eine polit-ökonomische Debatte

Klaus Müller diskutiert mit Georg Quaas über die Werttheorie von Karl Marx. Lässt sich eine einfache Lösung des Transformationsproblems von Werten in Preise finden? Können Werte in Arbeitszeiteinheiten gemessen werden? Gibt es Schnittstellen zwischen der marxschen Theorie und der Mainstream-Ökonomik? Diese und ähnliche Fragen werden mit schonungsloser Härte diskutiert, ohne jemals den Respekt vor dem anderen zu verlieren. Das Ergebnis ist ein tieferes Verständnis der jeweils anderen Position, aber keine Revision der eigenen. Letztlich bleibt es den Leserinnen und Lesern überlassen, welche der Positionen überzeugender ist.

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„ZwischenWelten in einer verlorenen Zeit“

Julia Nina Baumann

„ZwischenWelten in einer verlorenen Zeit“

World-making von Geflüchtetenin struktureller Peripherisierung – eine aktivistische Ethnografie

Die Ankunft von etwa zwei Millionen Geflüchteten in der sogenannten „europäischen Flüchtlingskrise“ forderte staatliche Strukturen heraus und machte Abgrenzungskonstruktionen sichtbar, in deren Aushandlung geflüchtete Individuen oftmals aus dem Blickfeld gerieten. Julia Nina Baumann nimmt radikal den Blickwinkel Geflüchteter im ländlichen Raum Brandenburgs ein und analysiert die feinen Linien zwischen vorsichtigen Ausdrücken der eigenen Bedürfnisse und der Fremdbestimmung in einem System der strukturellen Peripherisierung.

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WeltTrends 159: Unter Kontrolle? Militär & Politik

WeltTrends 159 | Januar 2020

Unter Kontrolle? Militär & Politik

Es gab Zeiten, in denen gerade in das Militär viel Hoffnung auf (sozialen und politischen) Fortschritt gesetzt wurde. Sie galten als „Modernisierer“ und scheiterten dann doch kläglich. Die dauerhafte Abschaffung des Militärs ist nirgends gelungen. Im Gegenteil: Die Ausgaben für Rüstung steigen, global und auch hierzulande. Wenn wir denn eine Armee haben, dann müssen wir uns auch fragen, wie diese in unserem System funktionieren soll. Und angesichts der Spezifik dieses sozialen Verbandes – das Monopol der institutionalisierten Gewalt – muss gefragt werden, wie wir, die zivile Gesellschaft, „die Wächter“ kontrollieren können.

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Berliner Debatte Initial 4/2019

Berliner Debatte Initial 4/2019

30 Jahre

Vor 30 Jahren wurden die Grenzengeöffnet. Knapp ein Jahr später erfolgte der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik. Heute blicken wir zurück und ziehen Bilanz. War 1989/90 eine Zeit des Aufbruchs, der Hoffnungen und der Erwartungen, so folgten Jahre der Enttäuschung, der Abwicklung, Desillusionierung und Frustration. Aber es gab auch Erfolge, Fortschritte und Erneuerung. Die Ergebnisse sind ambivalent. Ebenso die Bilder in den Köpfen der Menschen. Ging man bis vor kurzem noch davon aus, die Entwicklung sei abgeschlossen und nur noch Zukunftsfragen von Interesse, so stellt sich das heute ganz anders dar: Es werden alte Wahrheiten überprüft und neue Fragen gestellt.

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WeltTrends 158: Quo vadis, Europäische Union?

Quo vadis, Europäische Union?

WeltTrends 158 Dezember 2019

Europa müsse auch die Sprache der Macht lernen und eigene Muskeln aufbauen, so die neue EU-Präsidentin von der Leyen. Ihre Antwort auf die Frage „Quo vadis, EU?“ ist damit ziemlich klar. Die Antworten, die im Thema dieses Heftes gegeben werden, sind andere. Es geht um Realitätssinn, wenn es um die Bilanz und die Voraussetzungen für die weitere Integration geht; es geht um einen Perspektivwechsel, wenn es um die soziale, ökologische und friedenspolitische Verantwortung des Projektes EU geht, und es geht um den nötigen Blick in die Geschichte.

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Vorbild Asien?

Malte Behrmann / Annabell Knipp / Carolin Roitzheim

Vorbild Asien?

Neue Geschäftsmodelle für Medien und Kommunikation aus Asien für Europa

Technischen Errungenschaften sind wichtige Voraussetzungen für gesellschaftliche Veränderungen. Europa hat in den letzten 20 Jahren diese Innovationen vor allem in einen gemeinsamen Kommunikationsraum „des Westens“ übernommen, denn die Nutzerakzeptanz in Europa orientiert sich an Neuerungen aus den USA. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass viele dieser Neuerungen ursprünglich aus Asien stammen. Dieses Buch sucht Antworten auf die Frage, ob und inwieweit in der Medienwirtschaft Geschäftsmodelle aus Asien in Europa eingeführt werden können.

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Berliner Debatte Initial 3/2019

Berliner Debatte Initial 3/2019

Heimatkunden

Der Heimatbegriff ist in den letzten Jahren ziemlich machtvoll zurückgekehrt und beherrscht nun die Debatten. Für die einen ist es eine Chiffre für die gute alte Zeit, nach der sie sich sehnen. Für die anderen ist es ein politisches Schlagwort, das sich bestens instrumentalisieren lässt, um zwischen „Eigenem“ und „Fremdem“ zu unterscheide. Das Spektrum der Bedeutungen und Assoziationen, die „Heimat“ hat und aufruft, ist selbstverständlich weitaus größer. Heimatkunden – verstanden als Erforschungen von „Heimat“ – laden dazu ein zu erkunden, was es mit dem Phänomen und seiner Bezeichnung auf sich hat, was uns dieses Wort heute sagen kann und soll.

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