WeltTrends 144: Südliches Afrika – Stagnation statt Aufbruch?

Südliches Afrika –
Stagnation statt Aufbruch?

WeltTrends 144 Oktober 2018

Das südliche Afrika erlebt einen Führungswechsel: In Simbabwe wurde Robert Mugabe nach 39 Jahren von Emmerson Mnangagwa abgelöst, in Angola folgt nach 38 Jahren João Lourenço auf Eduardo dos Santos und in Südafrika übernimmt Cyril Ramaphosa die Nachfolge von Jacob Zuma. Bedeutet dieser Wechsel Aufbruch, oder doch eher Stagnation? Diese Frage wird in WeltTrends 144 aus verschiedenen Blickwinkeln analysiert. Außerdem im Heft: globalisierte Schmuggler, Imran Khans Ambitionen für Pakistan, der einstige Schmelztiegel Lemberg.

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Berliner Debatte 3/2018

Berliner Debatte Initial 3/2018

Deutsche sehen die Sowjetunion

Im Themenschwerpunkt „Deutsche sehen die Sowjetunion“ stehen historische Konstellationen und Prägungen des deutschen Blicks auf Russland ebenso im Fokus wie die Darstellung und Verarbeitung des dortigen Geschehens seit 1917 aus deutscher Perspektive. Die Beiträge stellen ausgewählte Personen und Phänomene wie den Polit-Tourismus in die Sowjetunion vor. Exemplarisch untersuchen sie, was den jeweiligen Blick motivierte und formte. Dabei handelt es sich nicht zuletzt um Erfahrungen von Grenzüberschreitungen, wie der Osteuropaforscher Karl Schlögel sie nennt. Die meisten der in den Beiträgen vorgestellten Autorinnen und Autoren reisten in die Sowjetunion.

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Ambulante spezialfachärztliche Versorgung

Jenschke / Froschauer-Häfele / Bredow / Hartmann / Munte

Ambulante spezialfachärztliche Versorgung

Analyse der Entstehung einer neuen Versorgungsform

Durch die Einführung der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) zum 1. Januar 2012 wurde eine neue Versorgungsform geschaffen, die eine hochspezialisierte ambulante Behandlung von Patienten mit bestimmten komplexen sowie seltenen Erkrankungen ermöglicht. Sowohl niedergelassene als auch an Krankenhäusern tätige Ärzte können in Form interdisziplinärer Teams an der ASV teilnehmen. Die bbw Hochschule Berlin analysiert auf Initiative und in Kooperation mit dem Bundesverband ASV die Entstehungsphase dieser wegweisenden Versorgungsstruktur.

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Haug: Verbrannte Erde

Frederik Haug

Verbrannte Erde

Die Haltung der Bundesregierung hinsichtlich des kolonialen Gewalthandelns des Deutschen Kaiserreichs in Deutsch-Ostafrika

Innerhalb des öffentlichen Diskurses in Deutschland nehmen die Verbrechen in den ehemaligen Kolonien des Deutschen Kaiserreichs einen kaum wahrnehmbaren Platz ein. Auch die Kolonialkriege in Deutsch-Ostafrika sind nahezu vergessen. Frederik Haug analysiert den erinnerungspolitischen Umgang der Bundesregierung mit den Verbrechen, die die deutsche „Schutztruppe“ in Ostafrika vor über einem Jahrhundert verübte. Er untersucht dabei sowohl die Charakteristika dieser Haltung als auch die Gründe für eine solche Positionierung.

Raimund Krämer (Hrsg.): Nachdenken über Europa

Raimund Krämer (Hrsg.)

Nachdenken über Europa

Festschrift zum 90. Geburtstag von Wilhelm Ersil

Wohin geht Europa? Wie steht es um die Chancen der Europäischen Union? Vertieft sich die Kluft zwischen dem Kern und der Peripherie? Wird diese EU immer militärischer? Wo bleibt das Soziale im europäischen Integrationsprozess? Und wie stellt sich die deutsche und europäische Linke zu diesen Entwicklungen? Seit Jahrzehnten prägt Wilhelm Ersil die marxistische Forschung zur europäischen Integration und gibt linker Europapolitik klare Orientierungen. Die Festschrift vereint Texte des Jubilars sowie Beiträge von Freunden und Kollegen, die zum Nachdenken über Europa und die Welt im 21. Jahrhundert einladen.

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Berliner Debatte 2/2018

Berliner Debatte Initial 2/2018

Marx und der Anarchismus

Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx widmet sich Berliner Debatte Initial der Frage: Wie hielten Marx und der Marxismus es mit dem Anarchismus? Marxismus und Anarchismus gelten als „feindliche Brüder“. Hierin markiert sich Abgrenzung wie Nähe, Verwandtschaft und Konflikt. Die Beiträge gehen dem ambivalenten Verhältnis nach: den Auseinandersetzungen, Wirkungen, Annäherungen und theoretischen Berührungspunkten sowie Traditionsbezügen in gegenwärtigen Debatten wie der Commons-Bewegung.

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Aktuelle Herausforderungen der Industrie 4.0 in Deutschland am Beispiel des Berufs „Zerspanungsmechaniker“

Konstantin Bednarz

Aktuelle Herausforderungen der Industrie 4.0 in Deutschland am Beispiel des Berufs „Zerspanungsmechaniker“

Die Digitalisierung und Vernetzung der Industriearbeit werden bereits seit einigen Jahren zur Produktivitätssteigerung und Gewinnoptimierung in Deutschland eingesetzt. Im Zentrum dieser Entwicklung steht das Projekt „Industrie 4.0“, das als zukunftssichernder Ansatz deutscher Industriekonzerne gilt. In der vorliegenden Studie analysiert Konstantin Bednarz die Chancen und Risiken dieser vierten industriellen Revolution in Bezug auf den Beruf des Zerspanungsmechanikers – sowohl aus der Perspektive der Facharbeiter als auch hinsichtlich betriebs- und volkswirtschaftlicher Aspekte.

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Berliner Debatte 1/2018

Berliner Debatte Initial 1/2018

Komplexe Grenzen

Grenzen stehen momentan im Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung. Nicht erst seit der so genannten Flüchtlingskrise geraten staatliche Demarkationen in den Blick der zeitgenössischen Medienöffentlichkeit. Dieser Präsenz stand allerdings lange Zeit eine deutliche Zurückhaltung in der sozial- und kulturwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Grenzen bzw. ein starker Fokus auf Nationalstaatsgrenzen gegenüber. Der Themenschwerpunkt zielt darauf, die Komplexität von Grenzen systematisch in den Blick zu nehmen und dabei sowohl die Vielfältigkeit von Grenzbildungsprozessen als auch die konkreten Wirkungsweisen von Grenzen zu thematisieren.

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Thesis 20 Thimm

Tobias Thimm

Die Migration bulgarischer Staatsbürger nach Deutschland

Viele der mittelost- und südosteuropäischen Länder haben mit der Migration ihrer Staatsbürger nach Westeuropa zu kämpfen und beklagen den brain-drain ihrer jungen und gut ausgebildeten Generation. Tobias Thimm analysiert die Migration bulgarischer Staatsbürger nach Deutschland und die Auswirkungen auf Bulgarien als Herkunftsland selbst. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, wie der bulgarische Staat und die Zivilgesellschaft mit dem Phänomen der Massenmigration umgehen und was zusätzlich getan werden könnte, um die Migration gezielter zu steuern und so mehr Bulgaren für eine Zukunft in der Heimat zu begeistern.

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