WeltTrends 163: Brüsseler Dynamiken

WeltTrends 163 | Mai 2020

Brüsseler Dynamiken

Die Bewältigung der europäischen Coronakrise bleibt in der alleinigen Verantwortung der Mitgliedstaaten und damit ihrer sichtbar unterschiedlichen Möglichkeiten. Für die Veränderung eines solchen Zustandes hatten die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union bei den Wahlen zum Europäischen Parlament noch ein „unklares“ Mandat erteilt. WeltTrends 163 zeigt Schwierigkeiten und Gestaltungspotenzial der bisherigen europäischen Politik auf. Inwieweit die Analyse dieses Zusammenhangs auch nach der Krise Bestand hat, wird die neue Realität zeigen.

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Berliner Debatte Initial 1: Digitale Dystopien

Berliner Debatte Initial 1/ 2020

Digitale Dystopien

Die Covid-19-Pandemie rückt die Möglichkeiten und Chancen digitaler Technologien in den Vordergrund. Kein Anlass mehr zur Kritik, kein Grund zur Sorge? Berliner Debatte Initial stellt die dunklen Seiten der Digitalisierung in den Mittelpunkt und fragt nach ihrer Reflexion in zeitgenössischen Zukunftsentwürfen. Dabei werden Digitale Dystopien in Literatur und Film im Rückgriff auf soziologische Zeitdiagnosen und philosophische Theorieangebote untersucht. Schließlich werden technische Voraussetzungen und ethische Implikationen der Digitalisierung diskutiert.

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WeltTrends 162: Kernwaffen außer Kontrolle?

WeltTrends 162 | April 2020

Kernwaffen außer Kontrolle?

Die nukleare Rüstungskontrolle ist heute in Gefahr: Die USA kündigten 2002 den ABM-Vertrag und mit dem Rückzug der Trump-Administration endete im vergangenen Jahr der INF-Vertrag. Auch das letzte Abkommen, das die nuklearen Arsenale Russlands und der USA noch begrenzt – der New-START-Vertrag – steht vor dem Aus. Beide Mächte forcieren die Modernisierung ihrer Raketenkernwaffen, die anderen Kernwaffenstaaten folgen.

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Zwischen Kooperation und Konkurrenz

Raimund Krämer (Hrsg.)

Zwischen Kooperation und Konkurrenz

Europa und Asien im 21. Jahrhundert

In den Debatten um eine neue Weltordnung kommt dem Raum zwischen Lissabon und Wladiwostok eine besondere Bedeutung zu. Als „eurasischer Raum“ steht er heute im Fokus sowohl unterschiedlicher Akteure der globalen Politik als auch der strategischen Debatten in den verschiedenen Ländern, einschließlich Deutschland. Angesichts der wirtschaftlichen und institutionellen Dynamiken einerseits und der vorhandenen politisch-militärischen Differenzen andererseits haben die Entwicklungen im eurasischen Raum einen erheblichen Einfluss auf die globale internationale Lage und sind damit friedenspolitisch von größter Bedeutung.

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WeltTrends 161: Frauen und Frieden

WeltTrends 161 | März 2020

Frauen und Frieden

Sind Frauen in einer Gesellschaft Männern untergeordnet oder werden sie diskriminiert, ist die Wahrscheinlichkeit für Gewalt und Krieg deutlich erhöht. Je gleichberechtigter die Geschlechter sind, so der Umkehrschluss, desto friedlicher ein Land. Daraus ergibt sich die Forderung, „Geschlecht“ als maßgeblichen Einflussfaktor bei der Ausgestaltung nationaler Friedens- und Sicherheitsstrategien einzubeziehen. Das Begründen und Bekräftigen dieser Forderung ist weiterhin notwendig, auch wenn bereits vor 20 Jahren mit der Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrates die politischen Richtlinien für eine geschlechtersensible Friedens- und Sicherheitspolitik völkerrechtlich bindend verabschiedet wurden.

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Eurasian Dynamics for Project Finance Development

Detlev Hummel / Claus Luttermann

Eurasian Dynamics for Project Finance Development

Interkulturelle Perspektiven

Die Projektfinanzierung führt verschiedene Kulturen zusammen, dient dem Brückenschlag praktisch wie intellektuell. Der Austausch in Zeiten schwieriger politischer und ökonomischer Rahmenbedingungen bleibt wichtig, denn die Welt wird gerade neu geordnet. Interkontinentalen Infrastrukturprojekten mit chinesischem Kapital („neue Seidenstraße“) müssen „Interkulturelle Projektfinanzierungen“ unter Mitwirkung der EU entgegengebracht werden, um die globalen Standards und neuen Märkte für Wohlstand und Frieden gemeinsam zu entwickeln.

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EU’s Connectivity in Times of Eurasian Dynamics

Detlev Hummel (Hrsg.)

EU’s Connectivity in Times of Eurasian Dynamics

Challenges for Banking and Finance

Dieses Buch dokumentiert eine Konferenz im Rahmen der „Ostpartnerschaften“ der Universität Potsdam. Versammelt sind Beiträge von Wissenschaftlern aus Russland, Polen, Weißrussland, Italien und Deutschland. Dieser Austausch in Zeiten schwieriger politischer und ökonomischer Rahmenbedingungen bleibt wichtig, denn die Welt wird gerade neu geordnet. Die Europäische Union hat ihre Rolle noch nicht gefunden. Deutschland und Russland sollten aufgrund ihrer Bedeutung in verschiedenen Bündnissen der gemeinsamen Verantwortung in den Eurasischen Beziehungen gerecht werden.

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WeltTrends 160: Italiens Abstieg

WeltTrends 160 | Februar 2020

Italiens Abstieg

Erst mit seiner nationalstaatlichen Einigung entwickelte sich Italien wirtschaftlich rasant. Im Verlauf nur eines Jahrhunderts wuchs es zu einer großen Volkswirtschaft heran. Besondere nationale Wege bilden hierfür oft die Basis. Außenpolitisch setzt Italien seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf eine feste Einbindung in die westlichen Bündnissysteme und die europäischen Integrationsprozesse. Seine zugleich angestrebte Mittlerrolle zwischen Konfliktparteien verleiht Italien international eine hohe Reputation und macht das durch zahllose Regierungskrisen innenpolitisch instabile Land dann doch wieder zu einem Faktor internationaler Stabilität.

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Kontroversen über den Arbeitswert

Klaus Müller / Georg Quaas

Kontroversen über den Arbeitswert

Eine polit-ökonomische Debatte

Klaus Müller diskutiert mit Georg Quaas über die Werttheorie von Karl Marx. Lässt sich eine einfache Lösung des Transformationsproblems von Werten in Preise finden? Können Werte in Arbeitszeiteinheiten gemessen werden? Gibt es Schnittstellen zwischen der marxschen Theorie und der Mainstream-Ökonomik? Diese und ähnliche Fragen werden mit schonungsloser Härte diskutiert, ohne jemals den Respekt vor dem anderen zu verlieren. Das Ergebnis ist ein tieferes Verständnis der jeweils anderen Position, aber keine Revision der eigenen. Letztlich bleibt es den Leserinnen und Lesern überlassen, welche der Positionen überzeugender ist.

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„ZwischenWelten in einer verlorenen Zeit“

Julia Nina Baumann

„ZwischenWelten in einer verlorenen Zeit“

World-making von Geflüchtetenin struktureller Peripherisierung – eine aktivistische Ethnografie

Die Ankunft von etwa zwei Millionen Geflüchteten in der sogenannten „europäischen Flüchtlingskrise“ forderte staatliche Strukturen heraus und machte Abgrenzungskonstruktionen sichtbar, in deren Aushandlung geflüchtete Individuen oftmals aus dem Blickfeld gerieten. Julia Nina Baumann nimmt radikal den Blickwinkel Geflüchteter im ländlichen Raum Brandenburgs ein und analysiert die feinen Linien zwischen vorsichtigen Ausdrücken der eigenen Bedürfnisse und der Fremdbestimmung in einem System der strukturellen Peripherisierung.

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