WeltTrends 168: 30 Jahre Berliner Außenpolitik

WeltTrends 168 | Oktober 2020

30 Jahre Berliner Außenpolitik

Die kritische Begleitung deutscher Außenpolitik gehört seit dem Start im Jahre 1993 zum Markenkern von WeltTrends. Im Thema ziehen Autoren aus sieben Ländern Bilanz. Diese Debatte wird fortgesetzt. Im WeltBlick geht es um die Hagia Sophia und die neo-osmanische Politik des türkischen Präsidenten wie auch um die Lage in der Elfenbeinküste. In der Analyse diskutiert Yann Wernert die aktuelle deutsche Rohstoffstrategie. Im Forum gibt es bedenkenswerte Fragen zur „Causa Navalny“.

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Totalitäre und autoritäre Regime

Juan J. Linz

Totalitäre und autoritäre Regime

Das 21. Jahrhundert wird ein autoritäres. Die „demokratische Welle“ der 1990er-Jahre ist vorüber, die Mehrheit der politischen Systeme ist – obwohl sehr verschieden gestaltet – autoritär. Das gilt nicht nur für den globalen Süden, sondern auch für den Norden. Es ist ein globales Phänomen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte der spanische Politologe Juan Linz (1926–2013) sein wirkungsmächtiges Konzept zum Autoritarismus und bilanzierte damit das „Jahrhundert der Extreme“. Die Analyse der autoritären Tendenzen ist heute eine drängende intellektuelle Herausforderung. Dieser Klassiker der Politikwissenschaft ist dabei weiterhin von Nutzen.

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WeltTrends 167: Nukleare Strategien kontrovers

WeltTrends 167 | September 2020

Nukleare Strategien kontrovers

Im Thema geht es um neue Ideen zur Rüstungskontrolle, Debatten in Russland, Chinas Positionen, Trumps Rüstungskontrollpolitik und Macrons Abschreckungskonzept. Probleme des Westbalkans und der Syrienpolitik der EU werden im WeltBlick diskutiert. Welche Folgen hatte die Konferenz von San Remo 1920 für den Nahen Osten? Dazu Angelika Timm in der Historie. Scheitert der Multilateralismus angesichts Corona-Pandemie? Das fragt Delphine Deschaux-Dutard in der Analyse. Im Kommentar meint Rolf Mützenich, SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag, dass die von Deutschland und der NATO praktizierte „nukleare Teilhabe“ ein überholtes Konzept ist.

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Doppelte Zeitenwende

Hans-Georg Schleicher

Doppelte Zeitenwende

Der Süden Afrikas und Deutschlands Osten

1989 war ein Jahr großer Veränderungen, nicht nur in Europa. Im November richtete sich die Aufmerksamkeit international auch auf Namibia. Die letzte Kolonie Afrikas wurde unabhängig, der Kolonialismus auf dem Kontinent beendet. Zur selben Zeit ging im benachbarten Südafrika mit der Freilassung Nelson Mandelas die Apartheid ihrem Ende entgegen. Hans-Georg Schleicher beschreibt die Parallelität der Veränderungen im Süden Afrikas und im Osten Deutschlands sowie die Spuren, die die DDR im Befreiungskampf Afrikas hinterließ.

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WeltTrends 166: Bewegtes Lateinamerika

WeltTrends 166 | August 2020

Bewegtes Lateinamerika

Lateinamerika ist immer in Bewegung. Das Pendel ist deshalb die Metapher für die Entwicklungen in dieser Region. Heute sehen wir sowohl verstärkte Massenproteste als auch das Anwachsen der politischen Rechten. Die Frage ist, ob es zu einer Erneuerung der Demokratie kommt oder die vielfältigen Proteste „verpuffen“. Im WeltBlick geht es um COVID-19: in Spanien und in China. Im Interview spricht Herfried Münkler über deutsche Außenpolitik und deren Interessen und Werte. Während der Potsdamer Konferenz vor 75 Jahren entschied US-Präsident Truman über den Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki. In der Historie wird dieser Prozess dokumentiert.

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Berliner Debatte Initial 2: Skandal und Empörung

Berliner Debatte Initial 2/2020

Skandal und Empörung

Empörung – ohne einen Eintrag hierzu wäre ein Glossar der Gegenwart wohl unvollständig. Üblicherweise wird Anstoß genommen an individuellem Verhalten. Doch für Empörung sorgen können auch „die Verhältnisse“ im Sinne einer bestimmten sozialen Formation, Lage oder Situation. Berliner Debatte Initial untersucht, wie Empörung in den Bereichen Populärkultur, Politik und Journalismus entsteht, wie sie sozial hervorgebracht, gemacht und konstruiert wird. Die neun Beiträge analysieren aktuelle, zum Teil aufsehenerregende und skandalöse Beispiele, stellen aber auch grundsätzliche Fragen. Diese betreffen nicht zuletzt die Auswirkungen digitaler Medien auf das, was man gemeinhin Öffentlichkeit nennt.

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WeltTrends 165: Nachhaltig bis 2030?

WeltTrends 165 | Juli 2020

Nachhaltig bis 2030?

Die Agenda der Vereinten Nationen

„Global denken, lokal handeln“ – der Leitspruch der Nachhaltigkeitsdebatte hat an Aktualität nichts eingebüßt. Das globale Denken hat dabei durchaus sichtbare Ergebnisse geliefert: die 17 Ziele zur nachhaltigen Entwicklung (SDGs) liefern die Blaupause für einen ambitionierten Umbau der gesellschaftlichen Strukturen. Beim lokalen Handeln stauen sich jedoch die Probleme. Die Zwischenbilanz dieser Agenda der Vereinten Nationen fällt mau aus, Änderungen finden zu zögerlich statt. Ob die regelmäßige Berichterstattung die Verantwortlichen aufrüttelt, ob einzelne Vorreiter die Transformation beschleunigen?

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WeltTrends im Gespräch

Majd El-Safadi (Hrsg.)

WeltTrends im Gespräch

Parag Khanna und Herfried Münkler über Weltpolitik

COVID-19 wird den Umbau der kommenden Weltordnung vielleicht entscheidend prägen. Die geopolitischen Fragen nach der neuen Weltordnung, nach den Interessen und Motiven der jeweiligen Akteure und den Folgen für die internationale Politik bleiben virulent. Gerade jetzt sind strategische Analysen und kluge Einschätzungen notwendig, um die weiteren weltpolitischen Entwicklungen nachvollziehen zu können. In zwei ausführlichen Gesprächen diskutiert Majd El-Safadi mit den renommierten Politikwissenschaftlern Dr. Parag Khanna und Prof. Dr. Herfried Münkler die großen weltpolitischen Fragen.

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WeltTrends 164: Umbrüche in Eurasien

WeltTrends 164 | Juni 2020

Umbrüche in Eurasien

In den Debatten um eine neue Weltordnung kommt dem Raum zwischen Lissabon und Wladiwostok eine besondere Bedeutung zu. Als „eurasischer Raum“ steht er im Fokus sowohl unterschiedlicher Akteure der globalen Politik als auch strategischer Debatten in vielen Ländern, einschließlich Deutschlands. Chinas „Neue Seidenstraße“-Initiative und die Diskussionen dazu sind ein Beispiel des Ringens um diesen Raum. Angesichts der wirtschaftlichen und institutionellen Dynamiken einerseits und der vorhandenen politischen und militärischen Differenzen andererseits hat die Neuordnung Eurasiens erheblichen Einfluss auf die globale internationale Lage.

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The Politics of Culture in Times of Rapprochement

Ali Fathollah-Nejad

The Politics of Culture in Times of Rapprochement

European Cultural and Academic Exchange with Iran (2015 –16). With new forewords by Amir-Hassan Cheheltan and Arshin Adib-Moghaddam

„Assessing the current conditions and possibilities for Iran’s realistic engagement with the outside world, especially Germany, with extraordinary perspicuity […]. Highlighting academic exchange, cooperation with Iranian NGOs […] and with the women and student movements, Fathollah-Nejad’s book provides solutions that could and should be considered by those interested in these issues.“ (Amir-Hassan Cheheltan, in his Foreword)

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